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Freitag, 17.7.2009

Das «Rütli der Schweizer Frau» gestern und heute

DRS 3-Reporter Martin Oswald mit Käthy Hosenenn, einer Zeitzeugin.

Frauen an der Urne? Ein Skandal, 14 Jahre vor der Einführung des Frauenstimmrechtes. Ein historischer Moment, der bis heute nachwirkt.

Den Coup führten zwei Männer aus. Der Aristokrat Peter von Roten, Gatte der Frauenrechtlerin Iris von Roten und der listige Gemeindepräsident Paul Zenhäusern.

Den Ausschlag hatte eine Abstimmung gegeben, die alleine Frauen betraf: Männer sollten darüber abstimmen, ob Frauen auch Zivilschutz zu leisten hätten.

Gegen den Willen der Landesregierung erteilte die Gemeindeverwaltung den Frauen ein einmaliges Abstimmungsrecht für den 3. März 1957.

33 von 86 stimmberechtigten Frauen wagten den legendären Schritt. «Ein Spiessrutenlauf», erinnert sich eine Zeitzeugin, schimpfende Männer hätten vor der Urne Spalier gestanden.

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Freitag, 17.7.2009

Skandal! im Wallis: Erinnerungen an 1957

Das Recht hatten sie, doch nicht viele trauten sich. Nur 33 von 84 stimmberechtigten Frauen gingen 1957 auch tatsächlich an die Urne. «Ein Spiessrutenlauf».  Mehr


Freitag, 17.7.2009

Emanzipierte Dörfler: Wie 1957 in Unterbäch bis heute nachwirkt

Ein Weg, geschmückt mit Zitaten kluger Frauen, ist nicht das einzige, was von der Bedeutung Unterbächs für die Frau zeugt.  Mehr


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Bildergalerie: Das Recht auf die eigene Stimme

Am 5. März 1957 schenkte die Gemeindeverwaltung den Unterbächnerinnen, gegen den Willen der Landesregierung, ein einmaliges Abstimmungsrecht.

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