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Montag, 6.6.2011

Weniger ist mehr

Unser Alltag ist geprägt von Überfluss - braucht es für die Zukunft weniger? (Keystone)

Die Erkenntnis macht sich breit, dass wir in unseren Breitengraden über unsere Verhältnisse leben. Durchschnittlich verbraucht ein Bewohner der Schweiz 6000 Watt, was bedeutet, dass über jeder Person tagaus tagein hundert 60-Watt-Glühbirnen brennen.

Der ökologische Fussabdruck der Schweiz insgesamt liegt beim Dreifachen der verfügbaren sogenannten Biokapazität, also der nutzbaren und ungenutzten Flächen.

Kurz – wir wissen, dass wir massiv über unsere Verhältnisse leben. Que faire?

Effizienz ist ein Stichwort, das oft genannt wird. Doch die Rechnung «immer mehr, dafür effizienter» wird auch nicht immer aufgehen. Wir müssen uns mit Verzicht beschäftigen: «weniger» – mit dieser Forderung setzen sich gegenwärtig immer mehr Expertinnen und Experten aller Fachrichtungen auseinander.

Was «weniger» bedeuten würde, und ob wir überhaupt fähig wären, mit der Vorstellung von «weniger» zu leben – dieser Frage gehen die Sendungen «Kontext» und die «Sternstunden» mit einer Schwerpunktwoche nach.

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Kontext vom Donnerstag, 27.10.2011, 09.06 Uhr, DRS 2

Die Zukunft heisst «weniger»

Nicht Wachstum, sondern Bescheidenheit, nicht noch mehr Technologie, sondern dauerhaftere Produkte sind die Lösung. David Bosshart, Geschäftsführer des Gottlieb Duttweiler Instituts, gibt in seinem Buch «The Age of Less» konkrete Handlungsanweisungen, wie wir eine zukunftsfähige Welt schaffen.   Mehr

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Kontext vom Freitag, 3.6.2011, 09.06 Uhr, DRS 2

Wenn weniger mehr wäre - und wie das geht

Weniger Wachstum, ja Nullwachstum, rückläufiger Energieverbrauch, radikal weniger Konsum: das sind Werthaltungen, die heute viele Menschen vertreten. Eine andere Gesellschaft, in der weniger auf materielle Werte gesetzt wird - das ist für viele, gerade nach den Krisen der letzten Jahre und angesichts einer drohenden ökologischen Katastrophe, attraktiv. Aber geht das überhaupt?   Mehr

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Kontext vom Montag, 6.6.2011, 09.06 Uhr, DRS 2

Wünsche und Begehren: eine unendliche Geschichte

Würden wir weniger konsumieren und weniger ansprüchlich leben, dann wäre dem Gebot des «weniger» Genüge getan. Nur, wir begehren weit mehr als unsere Grundbedürfnisse nahelegen. Und sind dabei nie wunschlos glücklich. Das gilt besonders für die materiellen Wünsche.   Mehr

Hören (28:57)Download (MP3, 13.8MB)


Kontext vom Dienstag, 7.6.2011, 09.06 Uhr, DRS 2

Mehr Verzicht, mehr Lust am Leben

Zwei Frauen führen halbtags einen Laden und verkaufen das, was andere nicht mehr wollen. Ein junger Mann lebt vegetarisch, fast vegan, ist teilzeitlich Yogalehrer und arbeitet als Koch, der immer wieder auch mal ein halbes Kalb zubereiten muss. Ein Zukunftsforscher reist immer mit einer kleinen Tasche, egal wie lange er unterwegs ist und schreibt ein Buch über «The Age of Less».   Mehr

Hören (28:47)Download (MP3, 13.7MB)


Kontext vom Mittwoch, 8.6.2011, 09.06 Uhr, DRS 2

«Das heutige Wachstumsdenken ist weltfremd»

Wachstum gleich Wohlstand. So lautet seit Jahrzehnten der oberste Glaubenssatz der marktwirtschaftlich organisierten Gesellschaften. Wer ihn je in Frage stellte, galt und gilt als weltfremd. Weltfremd aber sind heute die, die am Wachstum festhalten - sagt der renommierte Sozialwissenschaftler Meinhard Miegel.   Mehr

Hören (29:06)Download (MP3, 13.8MB)


Kontext vom Donnerstag, 9.6.2011, 02.33 Uhr, DRS 4 News

Studierende probieren einen anderen Lebensstil

Was die Studierenden des Studiengangs «Nachhaltige Entwicklung» an der Universität Basel gelernt haben, bleibt nicht graue Theorie: Im Frühling haben sie an der Universität eine Reflexions- und Aktionswoche zum nachhaltigen Lebensstil organisiert.   Mehr

Hören (26:46)Download (MP3, 12.8MB)


Kontext vom Freitag, 10.6.2011, 09.06 Uhr, DRS 2

Die Berner Wachstumskritiker sind gefragt wie nie

Lange hat niemand die Schweizer Décroissance-Bewegung zur Kenntnis genommen, die kleine Gruppe mit ihrer Homepage. Doch mittlerweile ist sie mit Gleichgesinnten im Ausland vernetzt - und plötzlich gefragt: Ihr Grundanliegen, dass es in Zukunft kein Wachstum mehr geben soll, scheint vielen Menschen attraktiv.   Mehr

Hören (27:51)Download (MP3, 13.3MB)


Schnellsuche:
Blog: Thomas Hägler versuchts mit weniger
  • Sa, 11.6.2011, 10.14 Uhr
    Drei Planeten sind zwei zu viel
  • Fr, 10.6.2011, 10.01 Uhr
    Fliegen für ein besseres Klima?
  • Do, 9.6.2011, 10.06 Uhr
    Nachhaltiger Konsum, Teil 2: Gadgets
  • Mi, 8.6.2011, 16.39 Uhr
    Mein Leben auf Standby
  • Di, 7.6.2011, 12.22 Uhr
    Nachhaltiger Konsum, Teil 1: Kleidung
  • Mo, 6.6.2011, 11.33 Uhr
    Die Sache mit dem PET-Wasser
  • So, 5.6.2011, 20.39 Uhr
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  • Sa, 4.6.2011, 9.50 Uhr
    Mein Fussabdruck: 1.4 vs. 3 Planeten
  • Do, 2.6.2011, 23.29 Uhr
    Weniger ist mehr. Hoffentlich.

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Ich konsumiere, also bin ich

Warum kaufen wir so viel, obwohl wir längst genug haben? Die Soziologie weiss: Konsumgüter versprechen ein erfüllteres, glücklicheres Leben. Und sie macht uns in einer Konsumgesellschaft zu denen, die wir sind. Gilt also: «Ich konsumiere, also bin ich»?

Barbara Bleisch diskutiert mit dem Konsumtheoretiker Wolfgang Ullrich und dem Philosophen Christian Neuhäuser.

Mehr zur Sendung: Sternstunde Philosophie (sf.tv)

Weniger Wachstum - Links im Web

Sinnlose WettbewerbeDer Volkswirtschafter Mathias Binswanger über sinnloses Wachstum

lohas.deGesunder und nachhaltiger Lebensstil

Décroissance BernBerner Gruppe gegen den Wachstumswahn

PostwachstumsgesellschaftKonzepte für eine Gesellschaft nach der Abschaffung der Wachstumsmaxime

WachstumsrücknahmeIdeen, wie die Gesellschaft den Wachstumstrend umkehren kann

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