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Letztes Update: Montag, 30.11.2009

Minarett-Verbot: «Eine Proteststimme gegen die Politik»

Das Schweizer Stimmvolk hat die  Minarett-Initiative deutlich angenommen - mit 57,5% Ja-Stimmen. Im Bundesrat und bei den Schweizer Muslimen ist man erstaunt und wenig glücklich über das Abstimmungresultat. Die Meinungen der DRS.ch-User sind differenzierter.

«Ich sehe den Zusammenhang von Bauwerken (auch Kirchtürme) mit der Religionsfreiheit leider nicht.» Dies der Kommentar von DRS.ch-Userin Heidi Wirz. (key)

Viele Eurer Kommentare sind bereits eingegangen, und wie bei der Abstimmung selbst überwiegen die Stimmen der Befürworter des Minarett-Verbots, während sich die Gegner des Verbots eher zurückhalten. Man tut seine Meinung aber trotzdem kund.

Beispielsweise schreibt DRS.ch-Userin Daniela Seillier: «Ich finde es schlimm, dass eine Polemik-Meinungsmache den gesunden Menschenverstand so vieler Leute unterwandern kann!» DRS.ch-User Vince meint: «Mit diesem Resultat stellen wir uns auf die gleiche intolerante Stufe wie die Radikalen im Islam...»

Gegner der Minarette haben weniger aus baurechtlichen Überlegungen «Ja» gestimmt, sondern beispielsweise, weil man befürchtet, die Schweizer Politiker trügen den Ängsten der Bevölkerung nicht genügend Rechnung.

«Eine Proteststimme»
So findet Manu04: «...das Volk hat entschieden und es war hier nicht in erster Linie ein Fehler der Muslime (...) sondern der Politik, die die Ängste eines ganzes Volkes mit einem Lächeln auf den Lippen abgetan haben».

Und auch Paul Glaus schreibt: «Ich habe die Initiative auch angenommen und bin in meinem Umfeld nicht der Einzige. Für mich war ausschlaggebend, dass wir als Schweizer von der Politik nicht ernst genommen werden. Es ist in dem Sinne eine Proteststimme gegen die Politik des eigenen Landes».

Heidi Wirz hingegen schriebt an die Adresse derer, die sich auf Religionsfreiheit für alle berufen: «Ich sehe den Zusammenhang von Bauwerken (auch Kirchtürme) mit der Religionsfreiheit leider nicht.»

Was ist Eure Meinung zum Minarett-Verbot? Schreibt uns unten Euren Kommentar.

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Sonntag, 6.12.2009, 18.01 Uhr: roste

JA, Für ein Minarettverbot !

Ja, ich gebe es zu, auch ich habe für ein Verbot gestimmt. Hier geht es mehr als um Badeferien im nahen Osten oder romantische Minaretttürmchen aus 1001 Nacht, sondern um das erklärte Ziel des Islams zur Übernahme der Religionsweltherrschaft. Heute noch sorgt die "SCHARIA" in solchen Ländern dafür, dass junge Frauen und Männer öffentlich grausam zu Tode gesteinigt oder gehängt werden. Ihr einziges "Verbrechen": Vorehliche Beziehung oder Homosexualität. Da gibst kein Pardon und keine Diskussionen. Wer immer noch mit dem Islam liebäugelt oder das Gefühl hat, die Vorsicht des Schweizervolks hätte mit Rassismus zu tun, dem möchte ich diesen Link nicht vorenthalten! http://www.hostarea.de/server-12/Dezember-9645e4cf90.pdf Harte Videos zugegeben, doch vielleicht erforderlich um sich wieder mal etwas auf seine Wurzeln zu besinnen, und von seinen Multikultiträumereien auf den Boden der Realität zurückzukommen. Unsere Demokratie hat uns immerhin 700 Jahre lang Frieden erspart! Wenn eine Landesregierung in einer Demokratie und ihre Helfershelfer in der einschlägigen Presse versuchen eine demokratisch erfolgte Volksabstimmungen als ungültig zu erklären, so zeigt dies die Schwäche und Handlungsunfähigkeit dieser Regierung . Wenn es in der Schweiz so weitergeht, wird es bald noch als "rassistisch" geltem, wenn man am 1. August Lampions mit einem Schweizerkreuz vors Fenster hängt.


Samstag, 5.12.2009, 22.58 Uhr: Scherrer

...im Wissen, dass nur frei ist, wer seine Freiheit gebraucht...

Merkt ihr etwas? In vielen Postings wird offensichtlich, dass viele von uns in wesentlichen Dingen sehr ähnlich denken, zugleich aber auch, dass wir auch bei manchen Dingen eine sehr unterschiedliche Wahrnehmung davon haben, was sich in unserem Land abspielt. Jene die gegen die vermeintlich Andersdenkenden polemisieren und sich dem Irrtum hingeben, dass es jemals - egal bei was, ein "wir" oder "sie" geben könnte, sollten sich fragen, wer oder was davon profitiert, wenn wir uns gegenseitig in Schubladen stecken bzw. stecken lassen. In unserem Land muss es endlich wieder echte Meinungsfreiheit geben. JEDER SOLL SEINE BEDÜRFNISSE UND ÄNGSTE FREI ÄUSSERN KÖNNEN, ohne unreflektierte Angriffe befürchten zu müssen. Jeder von uns, der Bedürfnisse anmeldet soll sich fragen ob man alles einfordern kann, dass man sich wünscht, oder ob nicht doch manchmal den eigentlich Schweizerischen Tugenden von Bescheidenheit, Zurückhaltung, Eigenverantwortung der Vorzug gegeben werden sollte - leider halten sich daran schon heute viele Schweizer nicht mehr; schlimmer noch: Von immer mehr werden diese Tugenden sogar belächelt. Jeder von uns, der Ängste hat ist verpflichtet, in sich hineinzuhorchen und die Gründe für seine Ängste zu erkennen und den anderen zu nennen. Auch ist jeder von uns aufgefordert zu erkennen, dass es BERECHTIGTE ÄNGSTE (äusserlich erkennbare, nachvollziehbare Ängste) und unberechtigte Ängste (äusserlich nicht erkennbare und nicht objektive Ängste) gibt. Jeder muss bereit sein, sich zu bemühen, SEINE UNBERECHTIGTEN ÄNGSTE ÜBER BORD ZU WERFEN und nicht stattdessen grenzenlose Rücksicht von den anderen für diese zu fordern. Mein Grossvater (ein Bauer aus Appenzell) hat immer gesagt: "Dass Einzige vor dem man Angst haben muss, ist die (falsche) Angst." Ich sage, die unberechtigte Angst, weil sie passiv macht und lähmt. Weil sie dafür sorgt, dass wir uns nicht mehr GEGEN DIE WAHREN UNTERDRÜCKER WEHREN! Nun was zeichnet einen Unterdrücker aus? Er ist mächtig, er hat Macht über mein Leben und missbraucht diese. Haben Muslime und Ausländer Macht über das Leben der meisten nicht-muslimischen Schweizer? Wohl kaum! Viel eher ist es doch so, dass sie einfach im ganz genau gleichen Scheiss-System leben wie wir auch. Wenn es unter jenen Leute gibt, die nach ihrer Ankunft in der Schweiz eine falsche Bring-Hol-Mentalität entwickeln, dann fügen sie sich doch letztlich tadellos in das System ein, das wir geschaffen bzw. nicht verhindert haben (!). Persönliche Anmerkung: Ich kenne viele Schweizer und Nicht-Schweizer, die mit allen Mitteln wie Nötigung, Verweigerung von Ausbildung oder Verweigerung von echter statt falscher Hilfe zur Selbsthilfe, in die IV gedrängt werden! Wenn man den Verkauf von Drogen offiziell erlaubt und fördert, darf man sich nicht wundern, wenn Leute Drogen kaufen und mit der Zeit denken, dies sei ein Recht! Was für eine Doppelmoral! Meine lieben Mit-Schweizer, jene unter euch, die so oft gegen Ausländer und alles was anders ist wettern, hört endlich auf immer nach den falschen schwarzen Schafen und Sündenböcken zu suchen. Meine lieben Mit-Schweizer, die meisten Ausländer oder Muslime leben nicht seit Jahrhunderten in der Schweiz und können daher gar nicht wissen, in welcher Weise wir die Begriffe Freiheit und Verantwortung früher einmal verstanden haben und mit unserer Geschichte verbunden sehen. Ich muss aus meiner Sicht sagen, dass gerade Ausländer aus noch konservativeren und traditionell organisierten Gesellschaften wohl besser verstehen könnten, was wir meinen (z.B. halten doch die Familien bei den meisten mehr zusammen und unterstützen sich gegenseitig mehr). Auch wenn wiederum viele von ihren Herkunftsländern her wohl nicht erfahren haben, dass der Staat letztlich eben eine vergrösserte Familie ist, es ist unser aller Gemeinschaft - wir sind der Staat (aber wer von den Schweizern weiss denn das heute noch?!)! Sorry, dass ich dass sage, aber gebt es doch zu, wir müssen uns selber an der Nase nehmen: Diese Gesellschaft macht heutzutage weder auf Aussenstehende noch auf objektive Einheimische den Eindruck als würden freiwillige Übernahme von Verantwortung im persönlichen Umfeld gross geschrieben – was sicher auch mit der Entwicklung in unserer ganzen, westlichen Welt zu tun hat. Und da wundern wir uns noch, weshalb wir diese so genannten schweizerischen Werte nicht erklären und vermitteln können? Ich befürchte, weil diese bereits von vielen Schweizern gar nicht mehr anerkannt, oder gar bewusst geteilt oder gelebt werden... Mein Grossvater (ja ja, der eigensinnige Appenzeller) sagte auch mal zu mir: "Zur Verantwortung kann man nie Ja oder Nein sagen, man kann sie nur wahrnehmen oder nicht". Nehmen wir also unsere Verantwortung wahr und zeigen Gesicht. ZEIGEN WIR DER WELT UND UNS SELBST, DASS WIR KEINE RASSISTEN SIND! Aufgefordert sind all jene, die an dieser Abstimmung nichts gesagt haben, jene die "Nein" gesagt haben und jene die "Ja" gesagt haben, weil sie wissen, dass sich DIESES "JA" GEGEN die mittlerweile unerträgliche Arschkriecher-Mentalität verbunden mit Profilierungssucht des BUNDESRATES auf der internationalen Bühne richtet, gegen grosskotzige BEHÖRDEN und gegen INSTITUTIONEN, welche sich bemühen, den Staat als Gemeinschaft auf die die Art zu untergraben, indem möglichst Allen die Eigenverantwortung ausgetrieben werden soll, weil die Existenzberechtigung der Institutiönchen davon abhängt, dass möglichst viele den aufgeblasenen "Pseudo-Sozial-Apparat" vermeintlich benötigen und weil sie damit Geld scheffeln können!! Achtung Ironie: Es wäre auch schlimm, wenn man es zulassen müsste, dass sich zu Viele an das Prinzip von "Freiheit und Eigenverantwortung" erinnern, womit auch Verantwortung für die Nächsten gemeint ist... schlimm wäre es, wenn wir wieder in einem Land lebten, wo zuerst Familie, Verwandte aufgefordert wären dem Einzelnen Unterstützung zukommen zu lassen und die Gemeinschaft als Ganzes - der Staat - erst in zweiter Linie in die Bresche springt... dies wäre geradezu ein Verstoss gegen das Menschenrecht auf die proklamierte individualisierte "Pseudo-Freiheitlichkeit-und-Verantwortungslosigkeit.“ In unserer Bundesverfassung steht: "... im Wissen, dass nur FREI IST, WER SEINE FREIHEIT GEBRAUCHT und dass sich DIE STÄRKE DES VOLKES AM WOHLE DER SCHWACHEN MISST..." (aus meiner Sicht gehören gerade Minderheiten fast immer zu den Schwachen, weshalb es z.B. auch Gesetze zum Schutz des Rätoromanischen; das heisst natürlich nicht, dass es nicht auch unter uns, der Mehrheitsbevölkerung, viele Geknechtete gibt!). Ja ja, wir Schweizer sind wirklich ein freiheitsliebendes und mutiges Volk... Denkste! Das waren wir mal vor sehr sehr langer Zeit... Schon lange ist es bei uns doch eher so, dass man jenen, die es wagen sich in irgendeiner Weise hervorzutun, weil sie eine andere Meinung haben, weil sie Freiheit, Eigenverantwortung oder Schutz für die Schwachen fordern, weil sie Missstände anprangern, deren Beseitigung unsere Initiative erfordern würde, dass man diese Leute aus dem Dorf verjagt und ihnen mangelnde Anpassungsbereitschaft vorwirft! Es ist wahr: Anpassung ist eine gute Schweizer Tugend, die wir entwickelt haben um uns mit den "anderen" Kantonen und Sprachgemeinschaften einigermassen zu verstehen. Aber es ist keine Ur-Schweizer Tugend. Der urchige Ur-Schweizer, der einsam auf seinem Berglein sitzt, dem Unbill und den Launen der Natur ausgesetzt, entwickelt gerade in Verbindung mit dieser Natur einen tiefen Respekt vor der Schöpfung. Er versteht, dass sogar seine Tiere unterschiedliche Charaktere haben, dass selbst das, was man nicht versteht offenbar einen Platz in der Natur hat. Dass jedes Lebewesen einzigartig ist und dessen Natur (weil von Gott so geschaffen) im Kern nicht verändert werden kann oder sich gemäss den eigenen Vorstellungen hinbiegen lässt - denn dies würde es zerstören!! JENE, DIE STÄNDIG AUSSCHLIESSLICH ANPASSUNG ALS DAS HÖCHSTE SCHWEIZERISCHE GUT PROKLAMIEREN, HABEN VERGESSEN, DASS DIE FRÜHEN EIDGENOSSEN NIEMALS FÜR IHRE FREIHEIT GEKÄMPFT HÄTTEN, WENN SIE SICH ERST ÜBERLEGT HÄTTEN OB SIE SICH NICHT DOCH LIEBER DIE SCHNAUZE HALTEN UND ANS HERRSCHENDE SYSTEM ANPASSEN SOLLEN!!!! Wer ständig von sich und anderen Anpassung über den gesunden Rahmen hinaus fordert, bewirkt damit Selbstverleugnung, Selbstverachtung und Zerstörung und den Erhalt von ungerechten Systemen!!!! DIE ALTEN EIDGENOSSEN WUSSTEN DAS! In unserer Vergangenheit liegt eine grosse Kraft und gute und schlechte sowie missverstandene oder vergessene Traditionen. Hierzu ein Zitat von Gottfried Keller: "Lasset uns am Alten, so es gut ist, halten und auf altem Grund, Neues wirken jede Stund." PS: An alle, die das Bedürfnis haben, sich zu engagieren um die verschiedenen Gründe (wobei es nur bei einem sehr kleinen Teil rassistische Gründe waren, davon bin ich überzeugt) für dieses Abstimmungsergebnis zu thematisieren und sie ÜBERALL so MITZUTEILEN, DASS ES GEHÖRT WERDEN MUSS, und die denken, dass UNSERE ABSTIMMUNG WEDER VON PSEUDO-EMPÖRTEN PSEUDO-MENSCHNRECHTLERN noch vom profilierungssüchtigen Polit-Main-Stream NOCH VON ECHT RASSISTISCHEN PARTEIEN IN GANZ EUROPA ZUR HETZE MISSBRAUCHT WERDEN DARF!!!: BITTE MELDET EUCH, NUR GEMEINSAM KÖNNEN WIR WIRKSAME STRATEGIEN ENTWICKELN UND DIESE UMSETZEN!! UM GEHÖRT ZU WERDEN...


Samstag, 5.12.2009, 12.45 Uhr: Fänky

Alles was Recht ist.....

Ich bin kein Rassist, aber mann wird von unserer ""Regierung""langsam dazu erzogen!! Ich denke auch,das es nicht einfach wäre eine von "unseren" Kirchen in einem Muslimen Land aufzustellen?? Wegen dem GLAUBEN werden KRIEGE geführt,nur weil nicht alle in die selbe KIRCHE gehen,und die Muslime sind zu Fanatisch und zu Rechthaberisch in der Richtung. Mein Fazit ist,,,Schweizer gibt es viele,und kann jeder werden ,aber ""EIDGENOSSE""nicht!!!!! Wenn wir ins Ausland gehen müssen wir uns ja auch ANPASSEN,warum die Ausländer hier nicht?? Wenns einem Eidgenossen schlecht geht hat er ein Problem!!! Einem nicht Eidgenossen wird sofort geholfen!! Ist den das Richtig so????


Samstag, 5.12.2009, 11.02 Uhr: Peter Herzog

Hey Ihr gügel, canino, pieper, wi & co

...warum versteckt Ihr euch eigentlich hinter Pseudonymen? Aus Angst vor Terroristen wie Lena Schweizer !?! Engagierte Diskussion in Ehren, aber steht doch mit Euren Namen dazu. Frau Schwizer blibt trotz persönlichen Angriffen auf sie immer freundlich, sachlich und fair. Hut ab! Mit solchen MuslimInnen bin ich gerne bereit hier in der Schweiz zusammenzuleben.


Donnerstag, 3.12.2009, 21.22 Uhr: gügel

Sonderrechte

Das ganze ist wieder einmal nur Propaganda der Parteien die geschickt ausnützen was sich Ihnen nun bietet . Es geht nicht darum das keine burkas getragen werden dürfen und auch nicht darum , dass man Musleme ausgrenzen möchte . In erster Linie ist es dem Stimmvolk darum gegangen ein Zeichen zu setzen . Wieviele Male haben Wir in den letzten Jahren so gestimmt wie uns empfohlen wurde ? Im Nachhinein hat sich dann immer herausgestellt das man uns an der Nase herumgeführt hat . Beispiele dafür gibt es zur Genüge . Offensichtlich ist unsere Führungsschwäche in der Politik seit Jahren , da halt leider oft ein Wirtschaftliches Intresse dahinter steckt und das Volk erst an 2ter Stelle kommt. Ich selber bin reformiert und seit 11 Jahren nicht mehr in der Kirche . Man kann seinen Glauben auch ohne ein Symbol leben in Form eines Gebäudes egal welcher Art. Es geht in erster Linie auch nicht nur um Angst die geschürt werden soll , sondern einzig um ein Zeichen ....so nicht mehr . Solange sich also unsere Ausländischen Mitbewohner weiterhin weigern die Realität wahrzuhaben , solange werden Sie auch nicht wirklich ein Teil unserer Kultur sein . Viele weigern sich dies anzuerkennen , ich verstehe das man gerne ein Teil dessen mitnehmen möchte was einem von Zuhause fehlt aber nicht auf diese Art und nicht mit diesen Forderungen . Und es ist auch nicht so das wir nicht Kompromissbereit wären aber solche Kompromisse beruhen auf Gegenseitigkeit und von dem spüren Wir Schweizer nicht viel .


Donnerstag, 3.12.2009, 18.08 Uhr: Canino 72

Sonderrechte???

bin erschrocken über die neuste nachricht die ich gerade gehört habe. "Fertig mit Sonderrechte für nicht Christen" und das ausgerechnet von der CVP??? hey.... leute und damit meine ich wirklich alle!! nicht das ist der weg!! das ist genau FALSCH!! wir sind keine "Rassisten" es ging um was ganz anderes bei dieser abstimmung am 29.Nov 2009. nicht dass man keine Burkas tragen darf, nicht dass es keine jüdische friedhöfe mehr gibt, nicht dass die feiertage anders gläubigen akzeptiert werden und schon gar nicht gegen muslime. liebe CVP und FDP mittglieder, habt ihr denn gar nichts verstanden??!! das volk ist nicht rassistisch, es hat einfach ANGST. mit solchen vorschlägen wie es Herr Darbellay macht, steuern wir in eine völlig falsche richtung. jetzt ist genau vorsicht geboten und sich nicht in etwas reinziehen zu lassen was absolut kontraproduktiv ist. mitbürger und mitbürgerinnen, jetzt sind wir als VOLK als GEMEINSAMES VOLK nochmals gefordert, unseren politikern zu zeigen was wir eigentlich mit der JA ABSTIMMUNG meinten. es sind nicht diese sogenannten sonderechte die wir (und ich hoffe ich spreche für die meisten hier) nicht wollen oder akzeptieren. es war ANGST das uns zu einem verbot gebracht hat. ich hoffe auf grosse zustimmung


Donnerstag, 3.12.2009, 16.45 Uhr: Georg Stamm

Einige der Gründe für das ja zum Minarettverbot

Was hat zum ja geführt ? Sicher nicht die Angst vor einigen Dutzend Minaretten im Land. Dafür die dümmlichen Plakatverbote. Das Antiminarettplakat wurde so zum bekanntesten Plakat seit Jahrzehnten. Dann die ewige Duckmäuserei des Bundesrates, z.B. bei der Ventilklausel, die "aus Rücksicht auf die EU" nicht benutzt wurde, obwohl bilateral anerkannter Vertragsbestandteil. Dann das vorauseilende Gutmenschentum des Bundesrates, z.B. beim sog. UNO-Menschenrechtsrat, der von uns von Calmys Gnaden mit Millionen finanziert wird und nach der Devise arbeitet: "Er sieht den Splitter im Auge des anderen (=Schweiz) nicht aber den Balken im eigenen Auge" (im UNO-MRRat sitzen Länder in denen schlimmste MR-Verletzungen an der Tagesordnung sind). Dann erste Scharia-freundliche Urteile in unserem Land, die mit unserer Rechtsauffasung kollidieren, von linken multikulti Richtern und schlussendlich ein Antirassismuspräsident G. Kreis, der nichts schlimmes daran findet wenn muslimische Frauen geschlagen werden. Das sei kulturell bedingt und wichtiger sei, dass diese Frauen anschliessend von anderen Frauen betreut würden. So haben wir denn jetzt ein Protestminarettverbot gegen all diese Dekadenz- und Aufweicherscheinungen. Die Genannten können sich an der Nase nehmen. Und bitte kein heuchlerisches Gejammere über das Abstimmungsergebnis.


Donnerstag, 3.12.2009, 14.23 Uhr: Dhanisthika Klossner

Armselige Rolle

Jetzt zeigen die Muslime und eineige Partei-Elefanten ihr wahres Gesicht und was sie von Demokratie in unserem Land halten. Mehr oder weniger nichts! Sonst würden sie nicht, wie in den letzten Jahren, einen von einer grossen Mehrheit getragenen Volksentscheid einfach schlecht machen. Oder noch mehr, man spricht schon davon, diesen zu umgehen und zu avouieren. Wo sind wir hingekommen? Was für Hampelmännchen und Hampelfrauchen haben wir an der Spitze unseres Rechtsstaates, die nicht imstande sind den Entscheid des Volkes (des Souveräns) ehrlich, aufrichtig und mutig im Ausland zu vertreten. Ja, sie sind Weltmeister im Kniefall und im Ängste schüren. Kann die Schweiz sich solche schwache Führungskräfte an der Front der Politik weiterhin noch leisten? Das frage ich mich immer mehr. Wenn wir anfangen unsere echte Demokratie zu unterhöhlen, laufen wir Gefahr von diktatorischen Kräften aus dem Ausland erobert zu werden und wir würden in Zustände geraten wie in den Zeiten von 1291. Ich habe mich intensiv mit dem Islam und dem Koran auseinander gesetzt, Der Islam ist nicht nur eine Religion der Liebe, sie beinhaltet auch politische Macht und das Wahrzeichen dazu ist nun mal das Minarett. Der türkische Präsident Ahmet Necdet Sezer als er Deutschland besuchte, forderte er ganz wehement die jungen Moslem auf, sich mehr in der Politik zu betätigen. Wir dürfen uns nicht dauernd von fremden Staaten, und Staatschefs so wie auch von der EU Vorschreiben zu lassen was wir zu tun oder zu lassen haben. Die Moslems in der Schweiz sollten endlich zur kenntnis nehmen, dass bei uns das Volk was zu sagen hat und dass sie unseren Rechtstaat zu akzeptieren haben. Ich hoffe, dass unser Schweizervolk sorge trägt zu unserem Land, so wie zu unseren Volksrechten, Neutralität und zu unserer Freiheit, damit es ein echtes demokratischen Land zur Freude aller ist und bleibt.


Mittwoch, 2.12.2009, 23.34 Uhr: gügel

und Sie sind für mich kein

und Sie sind für mich kein Schweizer niemals , sondern ein verblendeter kleiner muslem der nicht wahrhaben kann was hier abgestimmt worden ist und nie bereit sein wird Recht und Ordnung in diesem Staat zu akzeptieren . Sie verfügen nicht einmal über das geistige Niveau um eine weitere ernsthafte Disskusion in Erwägung zu ziehen , gutan Abend


Mittwoch, 2.12.2009, 22.41 Uhr: Trucker-Tino60

An Lena Schweizer

Ihre Reaktion am Montag, 30.11.2009, 17.47 Uhr. Ich dachte, Sie glauben an Allah und bei Ihrer Antwort, Zitat: so Gott will!! Was nun?? oder haben Sie eine Burka an oder wie sich das auch immer nennen mag!!


Mittwoch, 2.12.2009, 13.26 Uhr: zakamenem

Ich bin neu und hoffe, daß ich alles richtig mache.

Es ist schwer zu beurteilen ob Ihr Schweizer richtig entschieden habt. Fest steht jedenfalls, daß die Bevökerung Angst vor einer Über-Islamisierung hat und damit auch Angst vor Terror. Es ist ungerecht, wenn jetzt die Schweiz kritisiert wird. Es ist ein europäisches Problem. Wahrscheinlich würden Volksabstimmungen in den meisten EU-Ländern ebenso ausgehen. Noch etwas: Nicht jeder Muslim ist ein Terrorist - aber jeder Terrorist ist ein Muslim. Es grüßt Euch ein Oberösterreicher aus Linz


Mittwoch, 2.12.2009, 18.49 Uhr: Lena Schweizer

Ouuuu bitteeee!

Ich muss schon fast lachen, so lächerlich ist diese Aussage. Jeder Terrorist ist ein Muslim. Die IRA und die Basken werden sich freuen :-)


Donnerstag, 3.12.2009, 15.00 Uhr: zakamenem

An Canino und Canario

Vielen Dank für den Beistand. Im ORF-Forum wird man noch mehr verlächerlicht. Ich freue mich, daß in diesem DRS-Forum nicht so primitiv argumentiert wird wie im ORF-Forum. Das hat jetzt nichts mit dem Thema "Minarette" zu tun sondern gilt generell.


Donnerstag, 3.12.2009, 13.09 Uhr: Canino 72

das sollte doch als beispiel gelten

wie sie bereits sagen Frau Schweizer, nicht jeder baske oder ire ist ein terrorist. genua, stimmt. und warum wissen wir das?? weil sich die bevölkerung von diesen anschlägen und dem terror distanziert. weil sie selber auf die strasse gehen und demonstrieren, sich mut nehmen um dagegen etwas zu machen. um es der welt zu zeigen dass nicht jeder von ihnen ein terrorist ist. das meine ich doch damit, IHR habt diese möglichkeit um eucht endlich davon zu distanzieren, anstatt nur zu drohen und zu kritisieren.


Donnerstag, 3.12.2009, 10.53 Uhr: Canario

Verlächerlichen ist ein zweischneidiges Schwert

Sehr geehrte Frau Schweizer Wenn Sie wieder einmal einem Komentar begegnen, indem Sie versuchen, den Autor zu verlächerlichen, dann sollten Sie doch bitte nicht im selben Atemzug den gleichen Fehler machen, der Sie so lächerlich dünkt. Es sind nämlich nicht alle Basken Mitglieder der ETA.


Donnerstag, 3.12.2009, 10.42 Uhr: zakamenem

Hast Recht Lena

War nur so ein unbedachter übernommener Spruch.


Mittwoch, 2.12.2009, 12.25 Uhr: Canino 72

Es reicht!!

es reicht wirklich. Jetzt sollte es doch genau an den Muslimen liegen, welche ihren Glauben ohne Terror leben, zu zeigen und uns doch zu überzeugen das wir falsch waren mit der Abstimmung. Aber nein, was passiert? es geschieht gar nichts ausser das man kritiesiert, droht und weiterhin auf der Schiene bleibt, die schiene des Terrors. Ihr habt es jetzt in der Hand! Distanziert euch von diesen "Prädigern" und überzeugt uns doch, dass IHR nicht so seit. Und noch was. Der gesammte Bundesrat sollte Zurücktreten. Er hat versagt, nicht das Volk! der gesammte Bundesrat sollte endlich ersetzt werden, Er ist die Schande!


Mittwoch, 2.12.2009, 18.50 Uhr: Lena Schweizer

Was erwarten sie denn?

Was erwarten sie denn? Dass die Schweizer Muslime sagen: "oh danke viel mal, jetzt dürfen wir unser Gotteshaus nicht mehr so bauen, wie wir es für richtig empfinden, aber hey was solls." ? Wohl kaum!


Donnerstag, 3.12.2009, 13.04 Uhr: Canino 72

kein schritt vorwärts

Frau Schweizer, sie können es natürlich so interpretieren wie sie es wollen. auch alles immerwieder so rumzudrehen dass sie natürlich im recht sind. solche aussagen wie diese fördern doch gar nichts. im gegenteil, es bringt nur noch mehr distanz. warum haben sich die schweizer wohl gegen das minaret entschieden? das ist die frage und um eine solche frage zu lösen und auch hintergründe zu erfahren muss man aufeinander zugehen, das gespräch finden, sich nicht entgegensetzen. es gibt doch gründe weshalb das schweizer volk sich so entschieden hat. das gespräch ist nun wichtig, ein konstruktives gespräch. vor der abstimmung hatten die muslime doch die gelegenheit dazu. sie wurde verpasst, leider. sie haben sie aber immernoch und die sollten sie nutezn und zwar friedlich nutzen. aber anscheinend ist ja der normale umgang nicht möglich. es sind nur drohungen zu hören. das macht mich wütend. drohen drohen und immer wieder nur drohen. aber wie schon erwähnt, Sie Frau Schweizer können natürlich auch alles so interpretieren und drehen wie es Ihnen passt. schade kein schritt vorwärts machen zu wollen.


Dienstag, 1.12.2009, 22.58 Uhr: gügel

10 vor 10 von heute abend

Man sieht es nun ja deutlich zu welchen Aeusserungen sich die Türkische Regierung hinreissen lässt und wo man diese einzuordnen hat . Eine Regierung welche die Kurden Jahrzehnte lang verfolgt hat , gedemütigt , gefoltert , getötet usw. , eine Regierung welche die Menschenrechte mit Füssen tritt (auch Heute noch ) kann sich in dieser Weise über eine Direkte Demokratie äussern die Ihr doch so fremd ist ? Wo leben wir ? Im Mittelalter wie in der Türkei wo Männer immer noch untreue Ehefrauen töten können ohne belangt zu werden ? Im Gegenteil , man glorifiziert Sie auch noch und hält es für normal !!!!! Von solchen *Schurkenstaaten* müssen wir uns solche Beleidigungen gefallen lassen . Der Islam offenbart genau mit solchen Dingen sein Wahres Gesicht , gottseidank war das Schweizervolk klug genug , dieses mal nicht auf unsere Obrigkeit zu hören . Es ist genug !!! Integriert euch , haltet euch an unsere Regeln und Gesetze , dies ist ,war und wird immer ein Volksentscheid sein und bleiben . Es darf jeder bei uns einreisen , sich niederlassen , Arbeit suchen , seine Glauben leben doch irgendwo ist eine Grenze und die ist jetzt erreicht . Entweder man akzeptiert diesen Volksentscheid oder man kann gerne wieder ausreisen und sich da niederlassen wo man dies alles darf . Ich lese hier auch man habe Angst ....vergast zu werden .......... was ist das nächste was man uns vorwerfen wird .....Wahlbetrug ??? Massenmord??? Alle Schweizer sind Rassisten ??? Islam in allen Ehren , wir haben entschieden , dies ist nicht Euer Staat sondern dies hier ist die Schweiz und wem es hier nicht passt der KANN GEHEN WANN ER WILL UND WOHIN ER WILL !!!!!!


Mittwoch, 2.12.2009, 18.55 Uhr: Lena Schweizer

DAS IST AUCH MEINE SCHWEIZ

Doch, das ist auch meine Schweiz und als Schweizer Muslimin, kann ich nicht gutheissen, was hier passiert. Claro? Ich wurde auf dieser Seite schon mal ins EXIL geschickt von den "guten Schweizern", dabei bin ich selber eine. Hört doch mal auf die Muslime immer als Ausländer abzustempeln. Wieviel Prozent der Muslime die heute in der Schweiz wohnen, sind auch Schweizer?????? Patriotismus ist ja gut und recht, aber man muss auch ein bisschen das "Hirni" einschalten. Und wer ist hier der Schurkenstaat? Vergast? Ja genau. Ich weiss nicht wie alt sie sind, aber es gibt Leute unter uns, die die Anfänge der Judenverfolgung noch miterlebt haben. Fragen sie DIE mal, wie es angefangen hat... nur so als tip, to see the big picture...


Mittwoch, 2.12.2009, 23.11 Uhr: gügel

re

Da sieht man ja sie streiten ja die kurdenverfolgung ab und nehmen nicht einmal Stellung dazu und werfen mir als Schweizer vor mit der Judenverfolgung zu tun gehabt zu haben , was für ein Witz , vielleicht studieren Sie besser erst einmal die Zeitgenössische Geschichte ehe Sie ein weiteres mal ihr Maul aufreissen. Die Schweiz hat immer und zu jeder Zeit Minderheiten und verfolgten Schutz und Asyil gewährt und Ihnen geholfen . Wollen Sie auch bestreiten , dass Frauen in muslemischen Ländern nach wie vor unterdrückt werden , kaum in politische ämter kommen und Führungsrollen übernehmen ? Nennen Sie dies Freiheit und Menschlichkeit ? Genau darum hat der Islam soviele Gegner und daran wird sich nichts ändern solange sie nichts im eigenen Land unternehmen , aber es ist soviel einfacher hier in der Schweiz ein grosse klappe zu riskieren denn in einem Islamischen Land würden sie kaum wagen Ihre Meinung derat offen Kund zu tun , ohne Angst haben zu müssen vor den Konsequenzen !!!! Es ist ein Entscheid des Schweizer Volkes und der Demokratie ( sofern sie wissen was dass ist ) und bei uns trägt man einen solchen Entscheid mit auch als Unterlegener , ansonsten sind Sie fehl am Platz hier und haben keine Ahnung von Direkter Demokratie !!!!


Donnerstag, 3.12.2009, 13.34 Uhr: Canino 72

geschichte

da muss ich Frau Schweizer doch recht geben. ein heikles thema und gehört eigentlich auch nicht hierhin. jedoch waren wir nicht immer so "Sozial und Asylgerecht" wie es die meisten von uns glauben. die geschichtsbücher zeigen sehr wohl das wir LEIDER sehr vielen nicht den eingang gewährten, weil es doch abkommen gab, die das volk nicht wusste und zum teil auch heute noch nicht weiss. aber eben wie gesagt, es ist geschichte und gehört nicht zum "Aktuellen" problem.


Dienstag, 1.12.2009, 22.45 Uhr: Piper

tun sie doch

hey das ist doch eine typische Reaktion von Islamisten, drohen mit Terror wenn sie nicht das bekommen was sie wollen! Das Schlimme ist nur, sie führen ihn sogar aus, es vergeht kaum ein Tag wo keine Hiobsbotschaft Osten kommt, dass sich wieder einer in die Luft gesprengt hat..Leider kommen dabei immer Unschuldige ums Leben. Frau Lena Schweizer sieht ja sogar schon Gaskammern in der Schweiz und will sich die Haare raufen... einer sieht sogar Nazi-Gedanken hinter den Befürwortern der Initiative, das ist doch sowas von krank, wenn das der islamische Glauben ist, na dann gut Nacht!!!!! aber was will man erwarten von schlechten Verlierern... Die Schweiz ist so schön mit Käse, Alpen, Sennen, Alphörnern, Schoggi, Kirchenglocken, Jodeln, Edelweiss etc. Spitztürmchen brauchen wir hier nicht, der Islam soll da bleiben wo er hin passt, nach Osten, weit weit nach Osten. Lang leben die Eidgenossinen und Eidgenossen!! Joooooooliiiiiiduuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu


Dienstag, 1.12.2009, 21.20 Uhr: Fabian Mrozek

Schweizer - Respekt!

Das Minarett-Verbot ist eine klare demokratische Entscheidung der Schweizer. Punkt, Schluss. Wenn jemand sich dadurch bedroht/belaestigt/beleidigt fuehlt, der/die soll sich in manche Laender des Nahen Ostens begeben; er/ sie wird bald nuechtern. Warum wird der stolze Ausdruck 'Toleranz' so oft zu einer Floskel in Europa? Selber kein Eidgenosse, sage ich: Schweizer - Respekt!


Dienstag, 1.12.2009, 13.27 Uhr: Doris Grüter

Religionsfreiheit

Religionsfreiheit und Minarette haben nichts miteinander zu tun, es braucht kein Minarett um die Religion auszuüben, genauso wenig wie Protestanten und Katholiken einen Kirchenturm dafür brauchen würden. Die restliche Welt verurteilt die Schweizer Abstimmung und deren Ausgang, aber in Deutschland wurden gestern verschieden Umfragen mit der Minarettfrage gemacht, das Resultat 3/4 der Befragten würden auch gegen die Minarette stimmen... Der heuchlerische Aufschrei der gesammten Weltpresse und ihren Politikern ist nicht das was die Menschen denken und wollen, darüber sollte man sich Gedanken machen.


Dienstag, 1.12.2009, 11.01 Uhr: Spengler

Menscherechtshof

So Liebe Langenthaler Moslems Gemäss der Bericherstattung des SF DRS wird also das Baugesuch für ein Minarett notfalls bis vor Bundesgericht oder noch weiter vor den Menschrechstshof gezogen. Da kann ich nur sagen: Schlechte Verlierer. Wer so Zwänggrindet muss sich dan villeicht nicht wundern wenn mehr und mehr Leute in die rechte Ecke abwandert und so der SVP zu noch mehr Zulauf verhilft. Ich hoffe auch sehr das auch gewisse Kreise sich nicht bestärkt fühlen die Demokratischen Spielregeln zu missachten. Ich möchte nicht das wir da Weiterfahren wo unsere Grosseltern vor 60 Jahren aufgehört haben, den da gibts nur Verlierer. Toleranz muss von beiden Seiten gelebt werden.


Dienstag, 1.12.2009, 09.48 Uhr: Joachim Purti

Gäste

Muslime sagen immer, sie bräuchten Minarette damit sie sich integrieren können. Das Gegenteil ist der Fall: schafft man Muslimen hier ein Umfeld wie in ihrem Heimatland, haben sie nicht mehr den geringsten Anreiz, sich an unsere Gesellschaft anzupassen (Parallelgesellschaft). Minarette erschweren de facto die Integration von Muslimen in die schweizerische Gesellschaft. Ausserdem: was sind das für Gäste, welche die Wünsche der Gastgeber nicht respektieren?


Mittwoch, 2.12.2009, 18.57 Uhr: Lena Schweizer

Gast

ICH BIN KEIN GAST. Was haben sie mir zu sagen?


Dienstag, 1.12.2009, 09.47 Uhr: Joachim Purti

Keine Tourisen mehr?

Es heisst immer dass jetzt keine Touristem mehr in unser Land kämen. Dass ich nicht lache. Schon mal überlegt, dass jetzt vielleicht einfach andere Touristen kommen? Nämlich Menschen, die eine ursprüngliche, natrubelassen-westlich-christliche Umgebung schätzen. Also vielleicht mehr Franzosen, Deutsche und Österreicher. Denn die online Umfragen zeigen es ja: das Volk in den anderen Ländern ist genauso gegen Minarette wie wir, nur die Politiker wollen das nicht wahrhaben und geben sich "schockiert" über das Resultat. Spiegel Online: 77% der Deutschen wollen das Minarette in Deutschland verboten werden. Welt Online: 86% der Deutschen wollen das Minarette in Deutschland verboten werden. Bild Online: 84% der Deutschen wollen das Minarette verboten werden. Quelle: 10vor10 von gestern Montag 30.11.09


Dienstag, 1.12.2009, 07.15 Uhr: U. D.

Schweiz Presse mehrheitlich negativ zum Minarett-Verbot, warum?

Warum äussert sich die Schweizer Presse, mit wenigen Ausnahmen, so negativ auf den Volksentscheid? Das ist für mich unverständlich, ja sogar eine Beleidigung! Und warum muss sich die Schweiz nach aussen erklären, ja sogar entschuldigen oder Schadensbegrenzung durchführen, wie es gestern in der Tagesschau hiess? Ich kann es nicht fassen! Wie heuchlerisch ist unsere Presselandschaft nur geworden, wie verlogen unsere Politiker. In allen anderen westeuropäischen Ländern wäre das Ergebnis, könnten diese Bürger an der Urne abstimmen, genau gleich ausgefallen (gem. Spiegel sind in Deutschland gar über 75% der Bürger gegen den Bau von Moscheen und Minaretten). Warum also die Entrüstung der hiesigen Politiker und Presse? Die Antwort ist einfach: Die linke Politik in unserem Land hat auf ganzer Linie versagt. Die Schreckensszenarien, die zudem geschmiedet werden, erinnern mich an den Volksentscheid von 1992 gegen den EWR-Beitritt (und somit zu EU). Was schrieb damals die (linke) Presse? Die Schweiz gerate in Europa ins Abseits, es sein ein wirtschaftliches Desaster zu erwarten usw. usf. Und jetzt, 17 Jahre später? Keinem Land in Europa geht es wirschaftlich so gut, hat so wenig Arbeitslose und das trotz höchstem Ausländeranteil.


Dienstag, 1.12.2009, 13.34 Uhr: Tschüge

Die Zeit heilt Wunden.

Mit Gesetzen die Gefahr von starken Einfluss auf die Gesellschaft zu begrenzen, hat Tradtion in der Schweiz. Klosterverbot und Jesuitenverbot z.B waren Gesetze die wieder verschwunden sind. Das kann mit den Minarett-Verbot auch geschehen, wenn die Ängste der Schweizer auch von den Muslimen ernst genommen wird. Wir alle sind Opfer des Unbekannten. Das der Islam friedlich sein soll ist möglich, aber warum muss ich dann im Flughafen die ganzen Kontrollen über mich ergehen lassen? Liebe friedliche Muslime sagt doch so laut Nein zur Gewalt, dass es Bin Laden und die Extrmisten auch hören!!


Montag, 30.11.2009, 23.39 Uhr: DoVo

Was sind wir?

Ich habe dieser Initiative ebenfalls zugestimmt und dies eigendlich irgendwo aus Opositionellen Gründen gegenüber der derzeitigen Regierung, aber auch aus persönlichen Gründen. Grundsätzlich habe ich gar nichts gegen Ausländer und kann das mit gutem Gewissen behaupten. Jedeoch geht es mir zuwiet, wenn ich mir an der Kasse eines Grossverteilers von einer Kopftuchtragenden Frau sagen lassen muss, dass wir Schweizer unser Land nicht mehr lange im Griff haben. Und ich denke doch, dass mit dieser abstimmung ein Zeichen gesetzt wurde, dass das Volk auch nicht mehr alles akzeptiern will, was die Regierung macht. Trotzdem denke ich dass die Angehörigen des Islam in der Schweiz nicht übertrieben reagieren sollten, denn bischer sind die meisten auch ohne Minarett ausgekommen, und die Muslimen konnten den Glauben ebenso ausüben, wie es weiterhin auch in Moscheen geschehen wird. ausserdem haben wir in der Schweiz (und auch in vielen anderen Ländern) ebenso Christliche Kirchen, ohne Kirchturm, und es ist durch und durch akzeptiert. Als drittes kommt- dsa gebe ich zu- das ethnische. In meinen Augen passt es eben schon nicht, wenn ich ein Foto betrachte, auf dem Beispielsweise der Vierwaldstättersee und neben dran ein Minarett zu sehen Ist. Es ist ebe auch so dass viel Leute in meinem umfeld befürchten, dass wenn es einmal los gegangen wäre, mit Bauen von minaretten, dass es ein Bau-boom ausgelöst hätte. das denke ich dann eben, man sollte es so lassen wie es ist... In diesem Sinne, möchte ich den Glaübigen alles gute auf Ihrem weg wünschen, jeder in der Religion, mit der man sich Identifizieren kann.


Montag, 30.11.2009, 23.32 Uhr: elektriker

Minarette- Initiative

Mit ist nicht klar, dass der Bau eines Minarettes ein Menschenrecht sein kann! Die Religionsfreiheit ist durch das Bauverbot dieser Türme nicht eingeschränkt! Die Schweiz ist tolerant, und sie ist es auch nach diesem Urnengang vom 29.November! Dem Ausland und insbesonderen den ausländischen Regierungsverteretern ist unserere direkte Demokratie schon längst ein Dorn im Auge! Sie können das nicht begreiffen, dass ein Volk so direkt die politische Richtung eines Landes beeinflussen kann! Wie sonst kann es sein, dass unsere Regierung ständig unser bewährtes Direkt-Demokratisches System erklären muss? Stehen wir zu unserem Recht und zu unserer Demokratie! Und wehren wir uns für unsere politischen Rechte, sie sind einzigartig in der Welt! Der Volkswille ist klar, er muss ausgeführt werden. Es ist immer leicht, auf einem kleinen Land herumzuhacken. Die nun am Lautesten schreien, müssten sich selber an der Nase nehmen und bei sich für Toleranz und Menschenrechte sorgen! Wenn wir Schweizer im Ausland sind, sind wir auch gewillt, uns auch den Gepflogenheiten vor Ort anpassen! Wir Schweizer wollen immer noch selber Herr sein im eigenen Haus!


Montag, 30.11.2009, 22.30 Uhr: Roland40

Religionsfreiheit

Endlich hat das Schweizer Stimmvolk seine Meinung öffentlich kuntgetan. Ich habe seit längerem das Gefühl, dass es dem Bundesrat eh nur noch darum geht, in Europa und der Welt gut dazustehn. Zu allem Ja und Amen zu sagen, um ja nichts zu provozieren! Und dabei die Anregungen, Hoffnungen und Anliegen des eigenen Volkes hinten anstellt. Eines zur Religonsfreiheit möcht ich sagen: Wie kann jemand uns vorwerfen, wir hätten keine Religionsfreiheit! Die Religionsfreiheit nämlich gibts im Islam nicht: Wenn Christen zum Islam wechseln passiert nichts, wenn jemand jedoch vom Islam zum Christentum wechselt gilt er als Apostat und darf nach islamischem Gesetz umgebracht werden. Und ich verstehe auch nicht, wie jemand einer Religion angehören kann, die Terror, Selbstmordanschläge, Steinigungen etc. toleriert.


Montag, 30.11.2009, 23.00 Uhr: Piper

eben religionen = krieg

du sprichst mir aus der seele... ein sohn eines staatsoberhauptes darf in der schweiz personal verprügeln, sein vater darf geiseln nehmen und unseren bundespräsidenten auslachen. wir aber dürfen nicht einmal bestimmen, wie unser land gestaltet werden soll? irgenwann kommt einer auf die idee rund ums matterhorn türmchen zu bauen und wenn wir nein sagen, sind wir intollerant, europa zeigt den mahnfinger, vom osten riskieren wir bombenterror, unser bundesrat entschuldigt sich für die meinung der eidgenossen und unser bananen anneli calmirey packt das geldköfferchen und zahlt brav unsere steuern ans ausland! das kanns doch nicht mehr sein! wenn islamisten nicht das bekommen was sie wollen, drohen sie immer mit terror...


Montag, 30.11.2009, 23.15 Uhr: Piper

religionen abschaffen

die Schweiz hat mal wieder abgestummen und über was? Wenn also ein Bauer einen neuen Stall baut, dann darf er einen Turm anbauen (sofern er die örtliche Maximalbauhöhe nicht überschreitet) damit er die Feldarbeiter mit dem Feldstecher überwachen kann oder ein Reicher kann sich ein Schloss mit vielen niedlichen Türmchen bauen weil ihm Neuschwanstein so gut gefällt! Wie genau soll man denn dieses Verbot definieren? Liegt das Problem nicht wo ganz anders? Ich habe einen Komentar eines Auslandschweizers gelesen, der sich das Land so aussucht, dass er sich darin wohl fühlt, ja bis jetzt fühlen sich ja alle wunderbar wohl in der Schweiz...... ...... ... ausser bald den Schweizern! Schweiz ist Jodeln, Alphorn, Kirchenglocken, Schoggi, Käse, Sennen, Alpen usw... und das sollte auch so bleiben! Wer in unser Land kommt, sollte sich den hiesigen Gepflogenheiten anpassen und nicht umgekehrt! Wir biegen uns, kriechen, rechtfertigen uns dem Ausland gegenüber, zahlen milliarden um der EU Zucker in den Arsch zu blasen ja aber hallo? Wer sind wir denn? ...und jetzt? eine Riiiiesendebatte wegen Minaretten.... das wir überhaupt über sowas abstimmen ist für mich schon bedenklich, bedenklich u.a. auch deswegen, weil es wieder mal um die Religion geht! Immer die Religionen.. Sollten Religionen nicht Frieden und Zusammenleben vermitteln? 11 September der Weltweite Islamische- Terror-Glaubenskrieg beginnt...Die Christen haben mit ihren Kreuzkriegen die ganze Welt terrorisiert, wer den einzigen Gott nicht anerkennt, wird umgebracht, Hitler wollte die Juden ausrotten und so weiter immer geht es irgendwie um Religionen und den Glauben... Bush machte die Welt mobil gegen die Achse des Bösen...gehören wir jetzt auch dazu, weil wir keine Cigaretten.. sorry Minaretten wollen? Macht es doch wie die Norddeutschen, hängt einen Propeller daran der Strom produziert und das Problem ist gelöst...


Montag, 30.11.2009, 21.53 Uhr: Joachim Purti

An frau Lena Schweizer

Sie sind Schweizerin, haben den Islam als Religion frei gewählt. Nun fordern Sie Toleranz von uns Schweizern/Christen - Das ist Ihr gutes Recht. Aber mein gutes Recht ist es auch, dass ich ein Verbot eines Symbols unterstütze, welches mich als Christen demütigt (Sie, Frau Schweizer und ich, wir beide dürften zum Beispiel nicht auf dem gleichen Friedhof liegen nach unserem Tod, weil ich als unrein gelte!!). Und wenn ich Sie fragen dürfte: könnten Sie denn auch so leicht wieder von Ihrem Glauben abspringen, also wieder Christin werden? Da können Sie sehen, wie tolerant Ihr Glaube ist... Mit freundlichen Grüssen


Mittwoch, 2.12.2009, 19.24 Uhr: Lena Schweizer

Oh das ist aber nett :-)

Also 1. Ich war nie Christin und werde es inshaAllah auch nie werden. 2. Ich habe meine Entscheidung über meine Religion gefällt und möchte meine Religion in meinem Land leben können, wie ich es für richtig halte, wenn das nicht zu viel verlangt ist. Ich empfinde es als Anmassung, dass die Leute das Gefühl haben, sie müssten MIR sagen, wie mein Gotteshaus auszusehen hat. Das Volk hat entschieden, und weil ich ja eben Schweizerin bin, akzeptiere ich den Entscheid. Ich habe einfach den Eindruck, dass die Leute nicht an diejenigen Muslime gedacht haben, die eben genau wie ich Schweizer sind. Was ist mit uns? Wir sind keine Gäste...wir können nicht nach Hause gehen. Wir sind schon zu Hause. Und warum sollen wir im Alltag einen Nachteil haben, nur weil wir eine andere Religion gewählt haben, als die Mehrheitsgesellschaft? Ich habe weniger Rechte, als meine tamilischen Nachbarn. Die dürfen nämlich ihre Tempel (oder was auch immer) bauen, wie sie wollen. Ich als SCHWEIZERIN habe also ein Recht weniger, als meine AUSLÄNDISCHEN Nachbarn. Das gibt mir zu denken. 3. Sie dürfen unterstützen was sie wollen, aber ich darf auch sagen, dass sie meiner Meinung nach auf eine Propaganda reigefallen sind, da ein Minarett kein schlechtes Symbol ist, dass Zwangsehe und Ehrenmord (überigens beides VERBOTEN im Islam) in die Welt hinaus tragen soll. Ich verstehe nicht, warum sie sich von ein paar Metern Beton demütigen lassen. Ich würde es gerne besser verstehen. 4. Das mit dem Friedhof sehe ich auch nicht als Problem. Allah weiss, wo ich lebe und ich probiere tagtäglich mein Bestes zu geben, um so zu leben wie ich weiss, dass es ihm gefällt. Das gelingt mir natürlich bei weitem nicht immer. Wenn ich hier sterbe und kein Platz auf einem islamischen Friedhof für mich ist, werde ich wohl in unserem Waldfriedhof begraben werden, und dann weiss Allah, dass meine Angehörigen keine Wahl hatten und ihr Bestes gegeben haben. Er ist gross und weiss alles. Also wo liegt das Problem? Natürlich wäre es möglich islamische Friedhöfe zu bauen, so wie es wohl auch z.B. jüdische Friedhöfe gibt. Glauben Sie mir Herr Purti, ich lasse jeden Leben und ich bin nicht von der fanatischen Sorte. Ich mache mir nur Gedanken, wo wir hinkommen, wenn wir so weitermachen. Diese, unsere Welt wächst zusammen...Gedankengut macht in Chiasso nicht halt. Es kommt über unsere Grenze und ich finde, wir müssten konstruktivere Lösungen finden, als gegen alles zu wettern was neu ist. Das Christentum haben ja auch nicht die Schweizer erfunden. Es kam auch mal zu uns und wurde wahrscheinlich am Anfang auch abgelehnt. Jesus wurde verfolgt und bekämpft! Vor nicht langer Zeit ist eine Religionsgemeinschaft in Europa so so so brutal behandelt worden, dass man denken könnte, es sei uns eine Lehre gewesen. Und noch zum Schluss: Ich störe mich auch ab denjenigen, die sofort das Messer zücken und jeden anpöbeln. Aber das, ladies and gentlemen, sind nicht praktiziernede Muslime. Sie haben keine Gottesfurcht. Und genau das ist das Problem. Wenn sie Gottesfurcht hätten, dann wüssten sie auch, wie man seine Mitmenschen begegnet und sich anständig verhält. In diesem Sinn: Peace L. Schweizer


Donnerstag, 3.12.2009, 12.02 Uhr: Canario

Schweizer anders behandeln als Ausländer?

Sie machen so eine grosse Show aus der Tatsache, dass Sie Frau, Schweizer Bürgerin (geborene und seit Generationen) und Muslimin sind, differenzieren sich von den "ausländischen" Muslimen und erheben für sich Ansprüche die Sie diesen nicht unbedingt zukommen lassen. Sie beklagen sich, dass man nicht an "echte" schweizer Muslime gedacht hat mit der Minarett-Entscheidung. Ich sehe da gar keinen so grossen Unterschied wie Sie, für mich können Sie gerne Schweizerin sein, und von mir aus kann auch jeder Muslim sein, solange er jeden anderen das sein lässt, was der will.


Montag, 30.11.2009, 21.20 Uhr: Fabian Mrozek

Minarett-Verbot

Ich lebe im Ausland und bin kein Schweizer. Aber, Leute in ganz Europa, das Minarett-Verbot ist eine DEMOKRATISCHE Entscheidung der Schweizer. Punkt, Schluss. Wenn jemand sich dadurch bedroht/belastigt/beleidigt fuehlt, der/die soll sich in den Nahen Osten begeben - er/sie wird bald nuechtern. Schweizer - Respekt!


Montag, 30.11.2009, 20.19 Uhr: Beeli76

Hallo Mosleme

Stellt Euch vor in eurem Land wäre die Iniative Verbot von Kirchentürme !!!! Wie wäre da das Abstimungs Resultat ? Ach ja wenn überhaupt Abgestimmt werden kann/darf ???


Montag, 30.11.2009, 20.01 Uhr: C. L. B.

Wo ist die wirkliche Gefahr?

Leider war die ganze Minarettdebatte eine Scheindebatte um die Frage der Ängste breiter Bevölkerungskreise. Ein grosser Teil der Kommentare zeigt, dass die Mehrheit der Bevölkerung noch nicht begriffen hat, wo die wirkliche Gefahr lauert. Die sog. Schweizerische Volkspartei ist mit grossem Geschick daran, sich eine gefährliche Machtstruktur aufzubauen. Es werden Primitivängste geschürt. Der Bundesrat wird für naiv erklärt und damit destabilisiert. Die Politik der Isolation wird dafür sorgen, dass es auch wirtschaftlich schlechter geht. Damit schafft die SVP den Nährboden für weitere Agitationskampagnen. Und vielleicht ist schliesslich nicht einmal (wie 1933 in Deutschland) ein Putsch notwendig, damit sich die SVP der Schlüsselstellungen bemächtigt "und in diesem Sauladen aufräumt" (Zitat). Solche Realszenarien sollten eigentlich Angst machen. Diesen Anfängen, die schon längst keine mehr sind, sollten wir begegnen. Aber wie, wenn "das Volk" nicht mitmacht, sondern blind der SVP ins Messer läuft?


Montag, 30.11.2009, 23.20 Uhr: Mario Hofer

An den verschleierten C.L.B

Der Schweizer oder das Schweizervolk ist kein Volk von Dekadenten oder Möchtegern Intellektuellen. Es ist auch in keinem Grad ängstlich, naive oder blind. Es ist nur Empört über unsere unfähigen Politiker von Links über die Mitte bis nach Rechts aussen! Es teilt seine Empörung mittels solchen Abstimmungen kund, was unser traditionelles Verständnis zur Demokratie wiederspiegelt. Wir sind keine Neu-Demokraten, für welche die Freiheit zu demonstrieren auf der Strasse etwas ganz Neues ist. Wie zum Beispiel in den islamischen Länder, wo man auf der Strasse demonstrative Flaggen der „Feinde“ verbrannt, -wegen einer Karikatur?! Es ist doch sehr verwunderlich, dass die sogenannten gemässigten Islamisten, gleich nach der Abstimmung auf die Strasse laufen und für die Religionsfreiheit demonstrieren, aber sich dagegen NIE öffentlich gegen die Extremisten in ihren Reihen auflehnen, wer hat hier wohl Ängste? Und bitte werte Intellektuellen, ein ganz normaler Schweizer Bürger mit gesundem Menschenverstand würde niemals mit Diktator Gadaffi verhandeln wie es der Bundesrat gemacht hat, oder? Nebenbei, habe ich dagegen gestimmt, weil ich der Meinung bin, solche Probleme gehören nicht in die Verfassung.


Mittwoch, 2.12.2009, 19.10 Uhr: C. L. B.

Antwort an Herrn Hofer

Lieber Herr Hofer, nein, ich bin keineswegs verschleiert, bin Mann, 66, Schweizer, und froh darüber, dass Sie - aus welchen Gründen auch immer - nein gestimmt haben. In Ihrer Antwort, für die ich Ihnen danke, liegt aber genau jenes Dilemma, das ich angesprochen habe, nämlich die Schein- oder Stellvertreterdebatte. Dass eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung offenbar empört ist über die - notabene von dieser Bevölkerung gewählten - Politiker, ist eine Sache. Dass sie sich darüber in einer Abstimmung, die an diesem Thema der Empörung völlig vorbeitgeht und eine ungeliebte Minderheit empfindlich trifft, Luft verschafft, eine andere. Direkte Demokratie ist eine schwierige Regierungsform und empfindlich gegen Emotionen, die sachliches umfassenderes Denken auschalten. Es gibt immer wieder politische Kräfte, die genau dies ausnutzen, z.B. um die "Empörung gegen die Politiker" auf etwas anderes, in diesem Falle die "Empörung gegen Muslime und Minarette" umzupolen. Beispiele dafür sind aus der Geschichte wohlbekannt. Leider fragt eine Vielzahl von Leuten bei einer Initiative vor lauter Diskussion über den Inhalt nicht nach den Hintergründen und den verantwortlichen Drahtziehern. Nachdenken hat nichts mit dem Schlagwort "intellektuell" zu tun, sondern mit einem Verantwortungsbewusstsein, das über die momentane Befindlichkeit hinausgeht, das Fragen stellt und nicht mit einfachen Pseudoantworten, wie einem Verbot von Minaretten, um sich schlägt. "Gesunder Menschenverstand" ist das ja auch nicht gerade - oder? Mit freundlichen Grüssen Ihr C. Lukas Bohny


Donnerstag, 3.12.2009, 20.55 Uhr: Mario Hofer

Nachdenken

Es wäre in der Tat ein Riesenfortschritt unserer weltweiten Menschheit, wenn sie sich Zeit nehmen würde mehr nachzudenken. Würden die „Intellektuellen“, Politiker, „Geistliche“ und andere Machthaber sich vom hohen Ross runter bemühen, um mit dem gemeinen Volk die anstehenden Problem gemeinsam zu lösen, ja dann wäre es, nach meiner Meinung, gar nicht erst zu einer so unmöglichen Abstimmung gekommen. Es gibt nicht nur Dilemmas, nein wir zivilisierten und industrialisierten Menschen sind im höchsten Grad schizophren. Beispiel die vergangene Abstimmung: Das Ja zum Minarettverbot und das Nein zum Kriegsmateriel-Exporte-Verbot. Man möchte keine Flüchtlinge mit anderen kulturellen und ethnischen Werten, aber die Waffen, welche solche Flüchtlinge erzeugen, will man verkaufen??! Wie sie sehen Herr Bohny gäbe es viel zum Nachdenken, auch über andere gefährliche Parteien. Aber ich verlange auch von Minderheiten, dass sie nachdenken! Zum Beispiel wie sich die Schweizer Bürger fühlen, wenn bei so vielen und ultraradikalen Muslimen keine der sogenannten gemässigten Muslimen sich öffentlich und vehement von den anderen distanzieren. Jedoch beim kleinsten Fehler des Schweizervolkes sofort und vehement protestieren!!? Also Herr Bohny die Geschichte lehrt uns auch, dass eben auch Minderheiten (wie zum Beispiel Bänker, ich meine nicht die Schalterbänker nein - sondern die Besten sprich Chefbänker) gefährlich werden können – oder?. Mit freundlichen Grüssen Mario Hofer


Montag, 30.11.2009, 20.25 Uhr: Lena Schweizer

vielen Dank

Oh vielen vielen Dank für ihre super Worte. Ich hätte es nicht besser formulieren können. Sie sprechen mir genau aus der Seele und genau das sind meine Ängste. Wo führt das hin? Hatten wir das nicht schon einmal?


Montag, 30.11.2009, 19.45 Uhr: Canario

Um den Weg zu finden gibt es auch Google Maps

Natürlich ist es einfacher ein Minarett zu suchen, aber wenn alle die gleiche Idee hätten wie Mc Donalds mit seinem riesigen M, dann wäre die Skyline auch nicht mehr einfach lesbar. Man findet ja auch die Arztpraxis im zweiten Stock ohne einen Campanile.


Montag, 30.11.2009, 19.49 Uhr: Lena Schweizer

Oberschlau

Haha, das ist ja schon fast lustig, Mr. Oberschlau. Was passiert, wenn ich in einer fremden Stadt bin und es Zeit ist fürs Gebet und ich spontan (ohne Internetaccess) die nächste Moschee suche? Dann finde ich sie in null komma nix, wenn es ein hübsches kleines Türmchen hat.


Montag, 30.11.2009, 19.59 Uhr: Canario

Marktlücke: Moscheesuchgerät

Ein Handy mit GPS und den Koordinaten der Moscheen in der Schweiz

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