Hilti spürt Rezession
Die Rezession hat beim grössten Industriekonzern des Fürstentums Liechtenstein, dem Bauzulieferer Hilti, tiefe Spuren hinterlassen. Der Reingewinn brach im Vorjahresvergleich um 68 Prozent auf 78 Millionen Franken ein, wie das Unternehmen mitteilte.
Das Betriebsergebnis sank auf 172 Millionen Franken, das ist ein Minus von 62 Prozent. Der Umsatz ging um 18 Prozent auf 3,8 Milliarden Franken zurück.
Massnahmen zur Kostensenkung
Das zu Beginn des Jahres aufgesetzte Stabilisierungsprogramm habe bis Ende 2009 Wirkung gezeigt: Die Kosten seien um 11 Prozent gesunken und der Stellenabbau verlaufe mit einer Reduktion um rund 1500 Stellen (7 Prozent) planmässig, heisst es in der Mitteilung weiter.
«Weiterhin investiert»
Trotz des schwierigen Geschäftsverlaufs habe das Unternehmen weiterhin in strategisch wichtige Bereiche investiert. Mit 182 Millionen Franken seien dabei die Ausgaben für Forschung und Entwicklung nahezu unverändert hoch. (luek, sda/ddp)
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