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Letztes Update: Dienstag, 7.2.2012

Was sollen Sportvereine in Not tun?

Viele Sportvereine haben mit verschiedensten Problemen zu kämpfen. Häufig fehlt es an Mitgliedern, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Sportwissenschaftler der Universität Bern haben zusammen mit zwei Berner Vereinen nach Lösungen gesucht.

Unihockeyspielen ist beliebt, sich im Verein engagieren weniger. (Keystone)

Bei der Studie der Universität Bern haben der TV Länggasse und der TV Biglen mitgemacht. Sein Verein habe zwar nicht mit grösseren Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt, sagt der Präsident des TV Länggasse, Kurt Bigler. Doch es sei an der Zeit gewesen, Vereinsstrukturen zu überdenken. Das hat der Verein nun unter wissenschaftlicher Beobachtung und Anleitung getan. Die Veränderungen sind noch nicht abgeschlossen. Kurt Bigler zeigt sich schon jetzt zufrieden: «Wir haben den Verein kräftig durchgeschüttelt», sagt er. Und das sei gut gewesen.

Anleitung zur Veränderung
Bei der Studie der Forscher der Universität Bern sind keine pfannenfertige Rezepte herausgekommen. Die Wissenschaftler haben einen Leitfaden entwickelt, an dem sich Sportvereine bei anstehenden Veränderungen orientieren können. Die Studie zeigt auf, wie der Verein in Gesprächen und Sitzungen nach Lösungen suchen kann und wie Veränderungen erfolgreich umgesetzt werden sollen.

Forschung im Feld
Die Studie leitete Siegfried Nagel, Professor für Sportwissenschaften an der Universität Bern. Als Forscher interessiere er sich nicht nur für Theorien und Statistiken, sondern auch für Probleme vor Ort in den Sportvereinen. «Wir versuchen, mit unseren Theorien Lösungen zu finden», sagt Sportwissenschaftler Siegfried Nagel. Welche Lösungen für einen einzelnen Verein die richtigen sind, muss trotz wissenschaftlicher Anleitung jeder für sich selbst herausfinden. (pret)

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Beitrag und Gespräch hören
Hören (9:08)

Download zum Beitrag:

  • Zusammenfassung der Studie (4415.9KB, PDF)

Verantwortlich für diesen Beitrag:

Thomas Pressmann


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