Zuger Rohstoffhändler planen Mega-Fusion
Firmensitz der Glencore in Baar/ZG (Keystone)
Glencore und Xstrata planen einen 90-Milliarden-Dollar-Konzern. Dieser soll die ganze Wertschöpfungskette im Rohstoffgeschäft abdecken, von der Förderung in den Bergwerken über den Transport bis zum Verkauf. Die Gruppe will verstärkt in die derzeit wichtigen Abbauregionen wie dem afrikanischen Kupfergürtel, Kasachstan und Südamerika investieren.
Zuger Parteien reagieren unterschiedlich
In der politischen Debatte um die Rohstoffgiganten bleibt alles beim Alten. Die bürgerliche Seite begrüsst die Fusion. Damit blieben dem Kanton Zug Arbeitsplätze und gute Steuerzahler erhalten. Die Linken kritisieren, Xstrata und Glencore nähmen in den Abbaugebieten keine Rücksicht auf Menschen und Umwelt. (laur,mz)
