Indigene Völker: Bedroht und unterdrückt
Am 9. August begeht die Uno jeweils den Internationalen Tag der indigenen Völker, der an die Situation der Urvölker erinnern soll. Es gibt weltweit rund 5000 verschiedene davon, meist sind es kleine Minderheiten.
Ihre Kulturen sind bedroht. Sie werden teilweise immer noch gezwungen, sich dem Lebensstil der Mehrheitsbevölkerung anzupassen. Ihre Lebensräume werden mehr und mehr eingeengt. Multinationale Konzerne beuten in ihrem Land Bodenschätze aus, oft mit wenig Rücksicht auf die Umwelt.
Internationales Recht, das indigene Völker und ihre Lebensräume schützt, wurde erst in den letzten Jahrzehnten entwickelt – und es wird noch mangelhaft umgesetzt.
