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Sonntag, 5.9.2010

Tote nach Erdrutschen in Guatemala

Heftige Regenfälle haben in Guatemala die Erde ins Rutschen gebracht. In den Schlammlawinen starben mindestens 36 Menschen, Dutzende werden noch vermisst.

Bei mehreren Erdrutschen in Guatemala sind mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen. Unterschiedlichen Angaben zufolge werden noch zwischen 60 und 150 Personen vermisst.

Tagelange heftige Regenfälle hatte die Erde an mehreren Orten im Land ins Rutschen gebracht. Eine erste Schlammlawine hatte einen Teil der Panamerikana-Strasse in der Nähe von Guatemala-Stadt unter sich begraben. Allein dort starben nach Angaben von Augenzeugen mindestens 15 Menschen.

Helfer verschüttet
Auch Helfer, die nach Überlebenden gesucht hätten, seien von neuen Erdmassen begraben worden, hiess es in lokalen Medienberichten. Stunden nach dem ersten Erdrutsch ging eine weitere Schlammlawine rund 90 Kilometer weiter auf der Panamerika nieder.

Nach Angaben der Regierung ist die Panamerikana in Guatemala nicht mehr befahrbar, an mehreren Stellen ist sie von Erdrutschen blockiert. Die Schlammlawinen waren von tagelangen heftigen Regenfällen ausgelöst worden. Präsident Alvaro Colom hat den Notstand ausgerufen. (ank, dpa/ddp)

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