Was von der FIFA WM 2010 bleibt
Das Fussballstadion in Johannesburg während dem Finalspiel Holland-Spanien. (key)
Lebensfreude
Sechs Jahre sehnte sich das Land am Kap nach dem ersten Anpfiff im stolzen Soccer-City Stadion von Johannesburg. Als es am 11. Juni 2010 soweit war, wurde der Enthusiasmus im Land greif- und hörbar. Die letzten Selbstzweifel verflogen. Es entwickelte sich ein Gemeinschaftsgefühl, ein gemeinsamer Ansporn, gute Gastgeber zu sein. Und die Südafrikaner haben diesen Job fantastisch gemacht.
Organisation
Südafrika verblüffte die Welt mit hochmodernen Fussballarenen und solider Organisation. Die Vorgaben der Fifa gepaart mit südafrikanischer Flexibilität und viel gutem Willen machten aus der WM für Fans, Delegierte und Journalisten ein Umfeld, das in den meisten Fällen tadellos funktionierte. Zweifler begannen zu loben. Und die Südafrikaner dankten es mit herzlichem Lächeln.
Sicherheit
Südafrika wurde für vier Wochen - zumindest rund um die Stadien und Fanparks - ein sicheres Land. Verschiedene Quellen sprechen von einem Rückgang der Kriminalitätsrate im mehrstelligen Prozent-Bereich. Eine Verschnaufpause für die Einwohner Südafrikas. Touristen wurden in den Fanzentren zwar mit oft überteuerten Hotels konfrontiert und bezahlten zu viel Rand für ihre Souvenier-Vuvuzelas - doch die Horrorszenarien, die von den internationalen Medien gezeichnet worden sind, trafen nicht ein. (db)
