• Nachrichten
  • Blogs
  • Jeder Rappen zählt
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Programm
  • Radiokiosk
  • Spiele
  • Themen
  • Über uns
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Mein DRS
  • Nachrichten:
    • Schweiz
    • International
    • Wirtschaft
    • Sport
    • Regional
    • Nachrichtenticker
    • Verkehr
    • Wetter
  • Die neuesten Dossiers zu «Schweiz»
    • Der Einstieg in den Atomausstieg
    • Abstimmung vom 17. Juni
    • Schweiz sucht Wege in der Klima- und Energiepolitik
    • Abstimmung vom 11. März
    • Kontroverse um neue Kampfjets
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop
  • Schweiz:

Dienstag, 7.2.2012

Informanten sollen besser geschützt werden

Whistleblower sollen in der Schweiz besser geschützt werden. Dies fordert Transparency International Schweiz. Der Fall Hildebrand zeige klar: Informanten müssten in Zukunft vor Diskriminierungen jeglicher Art rechtlich abgesichert sein.

In der Schweiz sollen die Parteienfinanzierungen offengelegt und Whistleblower besser geschützt werden. Das fordert die Anti-Korruptionsorganisation Transparency International. Grundsätzlich hält sie in einem gross angelegten Bericht aber fest, dass grobe Korruptionsfälle in der Schweiz eher selten seien.

In ihrem veröffentlichten Bericht stützt sich Transparency International (TI) Schweiz auf eine Analyse von zwölf Pfeilern, die für die Korruptionsprävention und -bekämpfung in der Schweiz verantwortlich sind. Darunter gehören unter anderem die Bundesverwaltung, politische Parteien, die Medien sowie die Zivilgesellschaft und Unternehmen.

Auswertungen von Fachliteratur und Fragebögen
In den Bericht eingeflossen ist die Auswertung von Fachliteratur über die verschiedenen Bereiche sowie die Analyse standardisierter Fragebögen, welche die rechtlichen Grundlagen klären sollte. Zudem wurden Experteninterviews mit externen und internen Verantwortlichen geführt.

Der Bericht zeigt die Stärken und Schwächen sowie die gegenseitige Beeinflussung der einzelnen Bereiche auf. In der Schweiz würden demnach weder die staatlichen noch die nichtstaatlichen Akteure in unzulässiger Weise in ihrer Unabhängigkeit eingeschränkt.

Bereiche, die verbessert werden könnten
Dennoch gebe es Bereiche, die klar verbessert werden könnten. So seien Personen, die an ihrem Arbeitsplatz Zeuge von Missständen werden, in der Schweiz zu wenig geschützt, schreibt TI Schweiz in ihrer Mitteilung. «Sie agieren im rechtsleeren Raum und gehen Risiken wie Entlassung oder Strafverfolgung ein.»

Dabei sei auch die Schweiz auf Hinweisgeber angewiesen, damit korrupte Praktiken aufgedeckt und strafrechtlich verfolgt werden könnten.

Whistleblowerschutz auf gesetzlicher Ebende regeln
Mit der hängigen Teilrevision des Obligationenrechts könnte der Whistleblowerschutz auf gesetzlicher Ebene verankert werden. Zentral für TI Schweiz sei dabei, dass eine missbräuchliche Kündigung aufgrund einer gerechtfertigten internen oder externen Meldung «ungültig und anfechtbar» sei.

Das Bundespersonalgesetz habe in dieser Hinsicht einen ersten Schritt gemacht. Seit 2011 hat die Mehrheit der Bundesangestellten die Pflicht, Verbrechen und Vergehen anzuzeigen, von denen sie im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeiten Kenntnis erhalten hat.

«Diese Bestimmungen müssen auf alle dezentralen Verwaltungseinheiten der Bundesverwaltung ausgedehnt werden», fordert TI Schweiz.

Offenlegung von Parteispenden
TI Schweiz setzt sich auch für mehr Transparenz in der Schweizer Politiklandschaft ein. So sollen Spenden an Parteien, an National- und Ständeratskandidaten sowie an Wahl- und Abstimmungskomitees ab einem bestimmten Betrag offengelegt werden müssen.

In diesem Sinne sei auch ein stärkeres Engagement von Parteien und dem Bundesrat gefordert. Jean-Pierre Méan, Präsident von TI Schweiz, sagt: «Die Auswirkungen der Korruption auf Staat und Gesellschaft werden von den Schweizer Parteien und dem Bundesrat unterschätzt.» (basn, sda)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Donnerstag, 12.1.2012

Schweiz soll Whistleblower besser schützen

Die OECD empfiehlt der Schweiz, den Schutz von Whistleblowers möglichst rasch gesetzlich zu verankern. Informanten sollten keine Nachteile erleiden. Sie hält auch weitere Empfehlungen bereit.  Mehr


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Schnellsuche:
Mehr zu Schweiz
  • Letztes Update: 18.13 UhrProvokativer Pro Helvetia-Chef Knüsel tritt ab
  • Letztes Update: 16.40 UhrZwei Ausschaffungsvarianten zur Diskussion
  • Letztes Update: 14.40 UhrDell'Ambrogio wird Chef der neuen Bildungsbehörde
  • Letztes Update: 14.14 UhrAusbau des Stromnetzes kostet 18 Milliarden
  • 12.38 UhrKampf gegen Bienensterben
  • Alles zu Schweiz
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft