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Freitag, 3.9.2010

Wichtiges Testspiel gegen Australien

Während die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft ein wichtiges Testspiel gegen Australien bestreitet, starten andere Teams in die Qualifikation für die EM 2012 in Polen und der Ukraine.

Aufbruchsstimmung bei den Spielern der Schweizer Nationalmannschaft nach einem Fototermin in St. Gallen.

Alex Frei: «Mir geht es sehr gut.»

Die Schweizer Fussball Nationalmannschaft in die direkte Vorbereitung für die neue EM-Kampagne. Mit von der Partie sind auch einige junge Nachwuchsspieler. Das sei, weil unter Trainer Ottmar Hitzfeld der Konkurrenzkampf um einen Platz in der Mannschaft offener geworden sei, erklärte Captain Alex Frei gegenüber Schweizer Radio DRS.   Mehr

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Höchste Priorität geniesst aus Schweizer Sicht der Auftakt zur EM-Ausscheidung gegen England am kommenden Dienstag. Unter diesem Aspekt testet die Schweizer Equipe im Freundschaftsspiel gegen Australien vor allem die Breite des Kaders.

In St. Gallen steht nur ein kleiner Teil jener Formation auf dem Feld, die im ersten Highlight der EM-Qualifikation gegen England zu erwarten ist.

Linker Mittelfeldspieler gesucht
Klar scheint, dass Hitzfeld die exakte Strategie gegen die Engländer längst kennt und auch das entsprechende Personal zur Umsetzung seiner Pläne im Kopf hat. Offen ist nur eine Position, jene im linken Mittelfeld. Doch der Vergleich mit dem robusten Kontrahenten aus Australien könnte ihm aufzeigen, auf welche Spieler aus dem erweiterten Kreis des Nationalteams er notfalls setzen könnte.

Zum Einsatz kommen sieben neue Akteure. Kandidaten zur Besetzung der vakanten Stelle im linken Mittelfeld gibt es mehrere. Gelson Fernandes gehört zu ihnen. Ihn will Hitzfeld gegen die Australier aber zunächst als linken Aussenverteidiger testen. Der erst 18-jährige Basler Xherdan Shaqiri gilt als weitere Option. Zur Auswahl steht auch Albert Bunjaku, der in St. Gallen auf der linken Aussenseite spielt.

Benaglio könnte ausfallen
Womöglich muss sich Hitzfeld Anfang nächster Woche noch mit einer anderen Personalie beschäftigen, die er aber nicht beeinflussen kann. Die Frau von Stammkeeper Diego Benaglio ist hoch schwanger. Sollte die Niederkunft ausgerechnet auf den nächsten Dienstag fallen, würde der Goalie das Camp wohl unverzüglich verlassen. Dann würde Marco Wölfli nachrücken. Er ist im Schweizer Team die unbestrittene Nummer 2.

Gute Bilanz unter Hitzfeld
In den 22 Partien unter Trainer Hitzfeld haben die Schweizer sich einen Punkteschnitt von 1,68 erarbeitet, wobei sie nur fünfmal verloren haben. Auffällig tief hingegen ist die Zahl der Tore; lediglich 28 haben sie geschossen.

Auf die Frage, ob in der kommenden Kampagne eine Änderung des Spielstils ratsam oder geplant wäre, reagierte der Nationalcoach leicht irritiert. «Es wird zu viel über die spielerische Entwicklung gesprochen.» Mit der WM-Analyse «der Experten» bekundete er offenbar Mühe. (bat, sda)

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