Weiterer Milliardengewinn für Deutsche Bank
Trotz der Turbulenzen an den Kapitalmärkten schreibt die Deutsche Bank weiter Milliardengewinne. Im zweiten Quartal 2010 verdiente das grösste deutsche Finanzinstitut 1,2 Milliarden Euro und damit neun Prozent mehr als vor einem Jahr.
Schwung etwas verloren
Im ersten Quartal dieses Jahres freilich hatte die Bank noch 1,8 Milliarden Euro Gewinn verbucht. Zum jetzigen Ergebnis trug auch die Übernahme von Teilen der niederländischen Bank ABN Amro bei: Deren Kaufpreis lag mehr als 200 Millionen Euro unter dem Buchwert, was zu einem entsprechenden Einmalgewinn für die Deutsche Bank führte.
Einem höheren Gewinn stand die die Schuldenkrise in Europa im Weg. Wie bei anderen Banken auch bremste die Verunsicherung der Anleger auch bei der Deutschen Bank die Erträge im Kerngeschäft Investmentbanking.
Weniger Geld für faule Kredite
Mit Blick auf die Zukunft scheint die Bank gut aufgestellt. Die Kernkapitalquote ist mit 11,3 Prozent relativ hoch. Und dank der Konjunkturerholung musste die Deutsche Bank deutlich weniger Geld für faule Kredite zurücklegen: Die Risikovorsorge sank im Jahresvergleich um drei Viertel auf 243 Millionen Euro. (haem, dpa/reuters)
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