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Dienstag, 27.7.2010

Foxconn-Fabrik wegen kranker Arbeiter geschlossen

Neuer Zwischenfall bei Foxconn: Der Hersteller von Computerteilen muss in Indien vorübergehend eine Fabrik schliessen. 250 Angestellte klagten über Schwindelgefühle und Übelkeit.

Umstrittene Geschäftspolitik: Foxconn-Besitzer Terry Gou. (Keystone)

Wegen der Erkrankung von rund 250 Arbeitern hat der iPhone-Hersteller Foxconn International den Betrieb in einer indischen Fabrik für Handy-Teile vorübergehend eingestellt.

Die Angestellten hätten bei der Arbeit über Schwindelgefühle und Übelkeit geklagt und seien im Spital behandelt worden, teilte das taiwanesische Unternehmen mit. Ursache könnte der routinemässige Einsatz von Pestiziden in der Anlage gewesen sein.

Die Fabrik in der Stadt Chennai werde nun von den örtlichen Behörden untersucht und könne wohl in etwa einer Woche den Betrieb wieder aufnehmen. Das Geschäft werde dadurch nicht beeinträchtigt, erklärte Foxconn.

Nach einer Serie von Selbstmorden unter seinen Fabrikarbeitern in Südchina sah sich Foxconn zuletzt zu drastischen Lohnerhöhungen gezwungen. Viele grosse Konzerne wie Apple, Dell oder Hewlett-Packard lassen bei Foxconn in Südchina kostengünstig ihre neuesten Trend-Produkte fertigen. (haem, ddp/reuters)

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Montag, 7.6.2010

Neue Lohnerhöhung bei Foxconn

Der weltweit grösste Elektronikhersteller Foxconn will die Löhne im chinesischen Shenzhen um weitere 70 Prozent anheben. Dies ist eine Reaktion auf die Selbstmordserie von Angestellten.  Mehr


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