Rekordverlust für British Airways
Die britische Fluggesellschaft British Airways (BA) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr den grössten Verlust seit ihrer Privatisierung im Jahr 1987 eingeflogen. Unter dem Strich stehe bei der BA ein Minus von 425 Millionen Pfund (rund 792 Millionen Franken), teilte der Konzern mit. Der Verlust war um knapp 19 Prozent höher als ein Jahr zuvor.
Umsatzminus um 11 Prozent
Der Umsatz sank 2009 um elf Prozent auf umgerechnet rund 15 Milliarden Franken. Die Passagierzahlen sanken um vier Prozent auf 31,8 Millionen Fluggäste.
Die Aktionäre müssen auf eine Dividende verzichten. Die Fusion mit der spanischen Iberia soll die Wende einleiten. Beide Airlines könnten jährlich 400 Millionen Euro sparen.
Gründe für die schlechten Zahlen
Hauptgründe für den Rekordverlust seien die Wirtschaftskrise und der harte Winter. Die Airline hat auch mit einem Riesenloch in der Pensionskasse zu kämpfen. Eine weitere Baustelle ist der Streit zwischen Management und Kabinenpersonal um die Bezahlung
Neue Streiks drohen
Die Gewerkschaft Unite will voraussichtlich vom kommenden Montag an zu neuen Streiks aufrufen. Ob sie legal sind und damit stattfinden, lassen beide Seiten vor Gericht klären. Schon zu Weihnachten und Neujahr, in der stärksten Reisezeit, hatte Unite zum Streik aufgerufen. Er wurde gerichtlich verboten und schliesslich vor Ostern ausgeführt. (jwi, sda)
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