Olympia-Lexikon: Eishockey
Eishockey ist definitiv kein Sport für Angsthasen (key)
Die reine Spielzeit beim Eishockey dauert drei Mal 20 Minuten. Wird das Spiel unterbrochen, wird auch die Uhr angehalten. Beim Spiel geht's darum, welche Mannschaft mehr Tore schiesst - und bei einem Tor muss der Puck ganz hinter der Torlinie landen.
Pro Mannschaft stehen fünf Feldspieler und ein Goalie auf dem Eis, wobei der Torhüter auch durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt werden kann. Das passiert meist gegen Ende eines Spiels, wenn eine Mannschaft im Rückstand bessere Verwendung für einen zusätzlichen Stürmer als für einen Goalie sieht. Trainer können Spieler so oft sie wünschen auswechseln, und das, ohne dass das Spiel unterbrochen wird.
Eishockey gehört zu den härtesten Sportarten, u.a., weil nicht gerade zimperlicher Körperkontakt normal ist. Aber auch beim Bodycheck, also wenn man einen gegnerischen Spieler gegen die Bande drückt, gibts Regeln: checken ist nur mit den Schultern erlaubt, und das nicht mit zuviel Anlauf. Verboten ist auch, den Gegner von hinten zu checken.
Besonders beim Eishockey ist auch, dass der Schiedsrichter Zeitstrafen aussprechen darf, sobald sich eine Mannschaft oder ein einzelner Spieler nicht an die Regeln hält. Dann muss der betreffende Spieler seine Zeit auf der Strafbank absitzen, dieweil seine Mannschaft in Unterzahl, die gegnerische hingegen in Überzahl spielt - oder «im Powerplay», wie man beim Eishockey sagt.
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