Olympia-Lexikon: Eiskunstlauf
Beim Eiskunstklauf gehts darum, soviele Punkte wie möglich zu holen, und das in zwei Läufen, nämlich im Kurzprogramm und in der Kür. Beide Läufe sind unterschiedlich lang: Das Kurzprogramm dauert knapp 3 Minuten, die Kür über vier Minuten - bei den Herren etwas länger als bei den Frauen.
Eiskunstlauf sieht anmutig aus, bedingt aber unermüdliches, hartes Training (key)
Beim Kurzprogramm müssen mehr Elemente gezeigt werden als in der Kür. Dort zählen vor allem Ausdruck und Choreographie.
Die Punkte werden von Preisrichtern vergeben. Sie beurteilen die technischen Fähigkeiten der Läufer, also wie gut ein Läufer oder eine Läuferin fährt, Pirouetten dreht oder springt. Beurteilt wird auch die Choreographie und wie stark der Ausdruck der Eiskunstläufer ist.
Für jeden Sprung gibt es eine vorbestimmte Punktzahl - je schwieriger der Sprung, desto mehr Punkte holt der Läufer.
Gewinner wird, wer in beiden Läufen zusammen am meisten Punkte ergattert hat.
Stéphane Lambiel über Eiskunstlauf
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