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Freitag, 5.2.2010

Olympia-Lexikon: Rodeln und Skeleton

Skeleton und Rodeln funktionieren im Grundsatz gleich: Bei beiden Sportarten rasen die Athleten auf ca. ein Meter langen Schlitten - ohne Bremsen! - mit bis zu 130 kmh durch den Eiskanal einer Bobbahn.

Nur für Männer und Frauen mit stahlharten Nerven: Skeletonfahrer rasen nur wenige Zentimeter über dem Boden durch den Eiskanal - und das ungebremst in unbeschreiblichem Tempo (key)

Der grosse Unterschied: Skeleton-Fahrer rasen bäuchlings und Kopf voran zu Tal und steuern, indem sie Schultern und Kopf in die Richtung, in die's gehen soll, drücken.  

Rodler hingegen liegen - Füsse voran - auf dem Rücken und steuern den Schlitten mit ihren Füssen auf den Holmen.

Beim Rodeln wie beim Skeleton geht's darum, möglichst wenig Luftwiderstand aufkommen zu lassen. Je flacher die Athleten auf den Schlitten liegen, desto besser also. Deshalb versuchen sie auch, den Kopf so wenig wie möglich zu heben, was allerdings zur Folge hat, dass sie die Bahn nicht sehr gut sehen können.

Ob Skeleton oder Rodeln: gewonnen hat, wer in vier Läufen, deren Resultate zusammengezählt werden, am schnellsten war.

Übrigens: Wie Schweizer und Österreicher Wintersportler, die sich ja auch relativ ähnlich sind, machen auch Rodler gern Witze über Skeleton-Fahrer - und umgekehrt.

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Audio-Beiträge:


Rodlerin Martina Kocher über ihren Sport
Hören (0:25)

Deshalb fährt Maya Pedersen Skeleton
Hören (0:28)

Mehr zu den Stichwörtern:

  • Olympische Spiele
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