Olympia-Lexikon: Snowboard Parallel-Riesenslalom
Präzises Timing und ein ausgeprägter Gleichgewichtssinn sind vonnöten, will man im Snowboard Parallel-Riesenslalom erfolgreich sein (key)
Wer im ersten Lauf schneller ist, darf im zweiten mit dem vorher herausgefahrenen Vorsprung starten. Weiter kommt der Fahrer, der im zweiten Lauf zuerst im Ziel ist. So kämpfen sich die Athleten Runde um Runde bis ins finale Rennen vor.
Besonders wichtig ist der Start - da ist gute, präzise Reaktion gefragt. Wer nämlich zu früh startet, also während das Klapptor noch geschlossen ist, verliert wichtigen Schwung.
Die Ausrüstung der Snowboarder, die im Parallel-Riesnslalom starten unterscheidet sich von denen der Boardercross- oder Halfpipe-Fahrer: Slalomfahrer haben nämlich ein schmaleres Brett und härtere Schuhe, die wie normsale Skischuhe aussehen, an den Füssen. Damit können sie sich nämlich besser in die Kurven legen.
Übrigens: Bei den Olympischen Spielen in Vancouver wird sich den Slalomfahrern ein wunderschöner Ausblick auf's Meer und auf die Stadt bieten. Das Skigebiet, in dem der Slalom ausgesteckt wird, liegt nämlich nur ein paar Minuten nördlich der Olympiastadt entfernt.
Mehr zu den Stichwörtern:
