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Sonntag, 7.2.2010

Olympia-Lexikon: Boardercross und Skicross

Boadercross ist schon länger Olympische Disziplin, Skicross aber feiert an den diesjährigen Winterspielen in Vancouver Premiere. Funktionieren tun beide Disziplinen gleich.

Ist man nicht der Einzige auf der Piste, heisst es: aufpassen, dass es nicht zu Zusammenstössen kommt (key)

Jeweils vier Snowboader oder Skiläufer fahren fast gleichzeitig eine Strecke hinab. Bei der Strecke handelt es sich um eine Art Hindernisslauf im Schnee: da gilt es hohe Bodenwellen, steile Kurven und grosse Schanzen zu meistern.

Die zwei Schnellsten kommen jeweils weiter und kämpfen sich so Runde um Runde bis in den Final vor. So sind am Ende von den ursprünglich gestarteten 32 Fahrern nur noch die vier besten übrig.

Weil die Strecke nur einen Kilometer und somit nicht sehr lang ist, starten die Fahrer eng nacheinander. Stürze sind deshalb sowohl beim Boarder- als auch beim Skicross ziemlich normal und es ist deshalb auch nicht gestattet, die Konkurrenten zu schubsen, festzuhalten oder zu ziehen. Erlaubt ist aber, den Arm zwecks Verteidigung des benötigten Raums auszustrecken.

Der Startplatz ist entscheidend
Des absehbaren Gedrängels auf der Piste wegen ist bei beiden Crossrennen wichtig, welchen Startplatz man hat, denn damit lässt sich viel wichtige Zeit rausschinden. Am günstigsten ist der, von dem aus man am schnellsten zur ersten Kurve gelangt oder in möglichst gerader Fahrt auf die Schanze zurasen kann. Den Startplatz wählen kann der Fahrer, der in der Qualifikation der schnellste war.

Tanja Frieden leider nicht dabei
An den letzten Olympischen Spielen in Turin gewann die Schweizerin Tanja Frieden die Goldmedaille im Boardercross. Leider kann sie ihren Titel nicht verteidigen: Nachdem sie sich neulich beide Achillessehnen gerissen hat, ist sie im Januar 2010 mit grossem Bedauern vom Spitzensport zurückgetreten.


Skicross-Athlet Mike Schmid über seinen Lieblingssport
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