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Sonntag, 7.2.2010

Olympia-Lexikon: Bob

Erfolge beim Bobsport garantieren nicht nur ein hervorragender Pilot und ebensolche Hintermänner. Ein möglichst windschlüpfriger Bob ist genauso wichtig. Die Schweizer Bobfahrer haben deshalb zusammen mit den Fachleuten der ETH Zürich einen Hightech-Bob mit Namen Citius entwickelt, der vor allem in den 2er-Rennen sehr schnell sein soll.

In so einem Bobschlitten kanns ganz schön eng werden (key)

Mit bis zu 140 kmh rasen Bobfahrer in 2er- oder 4er-Teams an den Olympischen Spielen durch den 1,5 Kilometer langen Eiskanal. Und das je viel Mal. Gewonnen hat die Mannschaft, die bei allen vier Durchgängen am schnellsten war.

Der Start
Die wichtigste Phase des ganzen Rennens ist der Start: dort können gute Mannschaften wichtige Hundertstelsekunden Vorsprung rausholen. Für einen schon fast explosionsartige Start sorgen die Hintermänner, also jene Athleten, die den Bob anstossen. Meist sind das gute Sprinter, die von der Leichtathletik her kommen.

Schwierige Steuerung
Während der rasanten Fahrt ist der Pilot gefordert. Er sitzt zuvorderst im Bob und hält in jeder Hand ein Seil, um damit den Bob zu steuern. Das Schwierige dabei ist, dass so ein Bob eigentlich nur in den Kurven richtig gesteuert werden kann, weil nur dann die Kuven richtig greifen. Deshalb ist es wichtig, dass der Bob nicht nur richtig in, sondern auch optimal aus der Kurve gesteuert wird.

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