Olympia-Lexikon: Langlauf
Diese Langläufer sind im Skate-Stil unterwegs (key)
Langlauf gilt seit den ersten Winterspielen 1924 in Chamonix als Olympische Disziplin. Damals galt Langlauf aber noch als reiner Männersport. Frauen waren erst ab 1952 an den Spielen in Oslo zugelassen.
Langlauf und Eisschnellauf sind die Sportarten, in denen es die meisten Medaillen zu holen gibt: Zwölf Wettewerbe ingesamt stehen an - auf unterschiedlichen Distanzen von 1,5 bis 50 Kilometer und in verschiedenen Disziplinen.
Die Disziplinen unterscheiden sich in zweilerlei Hinsicht, nämlich darin, wie gestartet und wie gelaufen wird. Gestartet wird entweder in der Masse oder einzeln, gelaufen wird entweder freistil oder klassisch.
Beim klassischen Stil bleiben die Langläufer mit ihren Skis in vorgespurten Rinnen und dürfen ihre Beine nur parallel vorwärts oder rückwärts bewegen. Beim freien Stil, auch «Skaten» genannt, dürfen sich Langläufer frei auf der Loipe bewegen und dabei mit den Beinen wie Schlittschuhläufer Tempo machen. Freistil sind die Läufer normalerweise schneller unterwegs als im klassischen Stil.
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