Uf u dervo: Eine Mund-Nasen-Ohren-Handreise durch die Welt des Geschmacks
Wie schmeckt Fisch? Wie scheckt ein Teller?
Die fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen - süss, salz, bitter, sauer und umami - tragen erstens dazu bei, dass wir das Essen abwechslungsreich empfinden und zweitens helfen sie uns zu überleben:
Die Süssigkeit, die wir empfinden, tut nicht nur der Seele gut, sondern trägt auch dazu bei, dass wie genug Kohlenhydrate zu uns nehmen, um unseren Alltag mit Energie bewältigen zu können.
Und wenn wir etwas als bitter wahrnehmen, tritt unser natürliches Warnsystem in Erscheinung und schützt uns vor der Aufnahme von giftigen Planzenteile.
Süsse und bittere Erinnerungen
Geschmackserlebnisse animieren aber nicht nur das Sinnesleben auf der Zunge, sondern lösen auch im Hirn allerlei Prozesse aus. Ein Biss von Mutterssonntagsbraten wirft uns auch mit 40 noch schnurstracks in unsere Kindheit zurück, während nur der kleinste Hauch von Wodka alle jene schaudert, die einmal zuviel davon getrunken haben.
Die Ausstellung «Geschmack» im Mühlerama nimmt uns mit auf eine Geschmacksreise der besonderen Art - wir experimentieren, entdecken, spüren, fühlen, riechen, hören.
Aber sehen tun wir die verschiedenen Geschmacksträger nicht - die Besucher bekommen eine dunkle Brille aufgesetzt, damit sie sich während des einstündigen Rundgangs ganz und gar auf ihre andere, weniger häufig benutzten Sinne konzentrieren können.
Mehr Infos zur Mund-Nasen-Ohren-Handreise gibt es hier.
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