DRS 3 Best Talent: Rastaman mit Mission
Cookie The Herbalist kommt aus dem Langenthal, fühlt sich aber in Jamaika musikalisch zuhause.
Cookie The Herbalist alias Stefano Raschi überzeugt auf seinem Debüt-Album mit eingängigen und unkompliziert gebauten Songs, die sich sofort und unwiderruflich ins Gehör einnisten.
Ein bisschen Religion
Im Gegensatz zu seinen Reggae-Kollegen Dodo und Phenomden singt Cookie the Herbalist nicht in Schweizer Mundart sondern in Englisch beziehungsweise im ulkigen Patois, dem Englisch der Jamaikaner. Der Langenthaler fürchtet dabei auch keinerlei Reggaeklischees.
Inhaltlich orientiert sich sein Sound nämlich stark am jamaikanischen, religiösen Ur-Rastafari-Denken, der einen wesentlichen Teil der Songs durchzieht. Was den Songs Tiefe verleiht, aber auch für leichte Irritationen sorgt. Zumindest bei allen, die sich in der jamaikanische Religion nicht zu Hause fühlen.
Sommerfrisch verpackt
Trotz dem teilweise religiösen Pathos der Texte erinnern die Melodien von Cookie The Herbalist an Sandstrand, Palmen, Meerrauschen. «Like A Tree» ist wie eine frische Sommerbrise, die den Sommer nochmals auf Platte zurück bringt. (che)
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