Uf u dervo: Klingende Emmental-Tour
In Bachmanns Alphornmacherei (www.alphornmacherei.ch)
Kreischen der Motorsägen
In rund einer Stunde ist der Wanderer auf dem Gipfel des Napfs - im Herbst oft begeitet von Motorsägen-Lärm und Schuss-Geräuschen der Jäger. Oben ist dann aber Ruhe, abgesehen von den Lautsprecher-Durchsagen zum Abholen der im Self-Service-Restaurant bestellten Gerichte. Sonne gibts auf dem Napf meistens - und dann auch ordentlich Menschen. Vor allem am Sonntag.
Sanfte Zither-Töne
Das Museum in Trachselwald zeigt alle in der Schweiz gespielten Zithern, von den Anfängen bis zur Gegenwart. Rund 110 Instrumente dokumentieren mehr als 200 Jahre Entwicklungsgeschichte und Kultur, ergänzt mit Musikalien, Patentschriften, Bildern und detailreichem Zubehör.
Erhabene Glockenklänge
Wenn René Kern über eine Wiese geht und Kuhglocken hört, ist das für ihn nicht einfach ein Gebimmel, sondern Musik. So nennt er die Glockengeräusche. Musik in den Ohren haben auch die Besucher seiner Giesserei in Bärau.
Seelen-bewegende Alphorn-Signale
Hansruedi Bachmann kann nicht wirklich gut Alphorn blasen. Das sagt er selber. Dafür wurde diese Kunst seinem Sohn Walter in die Wiege gelegt. Und der hat vor kurzem das Traditionsgeschäft auf einem Hof in der Nähe von Eggiwil übernommen und werkelt an feinsten Alphörnern. (rw)
Das Merkblatt für die klingende Emmental-Tour findet ihr hier.
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