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Sonntag, 22.8.2010

Pilze suchen ist nicht schwer

...sie zu finden manchmal aber sehr. Ganz zu schweigen von der Artbestimmung. Wer jedoch ein paar einfache Tipps und den Rat des Kontrolleurs beherzigt, kann sich dieser Tage ein tolles Abendessen zusammensuchen.

Finger weg von diesem Pilz: Der grüne Knollenblätter-Pilz ist einer der giftigsten Pilze der Schweiz und verursacht die meisten Vergiftungsfälle. (jam)

Für Anfänger sind Schweizer Rottannenwälder das beste Terrain. Viele einheimische Arten wachsen gerne unter Rottannen und bevorzugt an feuchten, warmen Stellen. Dabei ist auch das Timing entscheidend: Wer nach ein paar Regentagen bei zugleich milden Temperaturen in den Wald geht, hat die besten Chancen, fündig zu werden.

Während es noch regnet, sollte man hingegen keine Pilze sammeln, da sie dann durchnässt und somit weniger lange haltbar sind.

Gedreht, nicht geschnitten
Sind sie erst einmal gefunden, sollten Pilze vorsichtig aus dem Boden gedreht (nicht abgeschnitten) und dann auf keinen Fall in einen Plastiksack gesteckt werden. In einem Korb liegen Pilze locker aufeinander und bekommen genügend Luft, um frisch zu bleiben.

Ganz wichtig: Selbst gesuchte Pilze gehören immer von Profis geprüft, auf der Pilzkontrolle bei der Gemeinde oder Stadt. (sg)

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Essbare Pilze in Schweizer Wäldern (Bildstrecke)
Essbare Pilze in Schweizer Wäldern
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Das nasse Wetter lässt die Pilze spriessen

Die Pilzsaison hat gut begonnen. Das oft nasse und gleichzeitig warme Wetter der letzten Wochen hat die Pilze in grosser Vielfalt aus dem Boden spriessen lassen. Passend zum guten Pilzwetter haben auch die Pilzkontrollstellen wieder ihre Türen geöffnet. Bei der ersten offiziellen Pilzkontrolle in Winterthur mussten die kontrollwilligen Pilzliebhaber Schlange stehen.

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