Game-Tipp: APB - Anarchie in San Paro
Auch die Damen mischen bei APB kräftig mit.
APB ist nicht nur im übertragenen, sondern im wörtlichen Sinn ein Räuber-und-Poli-Spiel. Die Stadt San Paro ist der Anarchie verfallen; die «Verbrecher» morden, rauben und zerstören; die «Gesetzeshüter» versuchen, sie per Selbstjustiz daran zu hindern. Nicht Moral leitet das Handeln, sondern Überleben: Unser Clan gegen alle anderen. Mehr Geschichte gibt es nicht.
Gruppenbildung ist angesagt
Als Spieler erstellen wir zunächst eine Figur und wählen eine Fraktion - entscheiden uns also, ob wir als «Verbrecher» oder «Gesetzeshüter» spielen wollen. Dann setzt uns das Spiel verschiedene einfache Missionen vor. Alle Gegner, die wir antreffen, sind echte Spieler. Um die Missionen abzuschliessen, bilden wir eine Gruppe. Das kann mit echten Freunden sein oder zufällig zusammengewürfelt werden. Sobald wir als Gruppe eine Mission beginnen, teilt uns das Spiel automatisch eine gegnerische Gruppe zu, die versuchen wird, uns am Erfüllen der Mission zu hindern.
Innovativ ist das Spiel in dieser automatischen Zuteilung. APB beobachtet, wie gut wir spielen und teilt jedem Spieler einen «Bedrohungs»-Wert zu. Wer besser schiesst, schneller fährt und mehr Missionsziele abschliesst, stellt eine höhere «Bedrohung» dar. Das Spiel versucht nun, eine Gruppe zu finden, die insgesamt in etwa der kombinierten Bedrohung der unseren entspricht.
In Zufallsgruppen kann das Spielerlebnis stark schwanken: Die ganze Bandbreite zwischen «freundlich, kommunikativ und gute Zusammenarbeit» und «alle rennen ziellos und verstreut in der Gegend herum und sterben wie die Fliegen» ist möglich.
Wie sich Guido um ein Fazit drückt und was APB mit Hausbooten zu tun hat, lest ihr im Blog APB: Anarchie auf Hausboot und Campingplatz. Und natürlich hat der Game-Spezialist mit der poetischen Ader auch wieder ein Haikiew zum Spiel verfasst:
Drive-By im Hausboot,
Anarchie in San Paro.
Wer hat den längsten?
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