Das Interview mit Brad Arnold von 3 Doors Down
3 Doors Down haben ihren Wohnsitz von Süd-Mississippi aus logistischen Gründen nach Tennessee verlegt. Brad Arnold vermisst aber seine Familie, die in Mississippi geblieben ist.
So ziemlich alles, was von 3 Doors Down seit ihrer Gründung 1996 in den Plattenläden auftauchte, war äusserst erfolgreich. Und so legte auch das neue Album «Time of My Life» einen raketenmässigen Start hin. In der Schweizer Hitparade landete die Scheibe gleich von 0 auf Platz 1.
Höchste Zeit also, ein Interview mit den Herren von der Alternative Rock-Fraktion zu führen. Für einmal hat Hitparaden-Moderator die Band aber nicht persönlich getroffen. Wie er trotzdem zu Antworten von Frontmann Brad Arnold kam, erklärt er euch im Audio gleich selber.
Auf grossen Bühnen fühlt sich Arnold am wohlsten
Brad Arnold war früher mal Automechaniker findet aber, ein Leben als Rock'n'Roller mache definitiv mehr Spass. Und sogar die ewigen Tours findet er immer noch abenteuerlich, weil es immer wieder Neues zu entdecken gebe. Weniger toll findet er aber, dass er dafür jedes Mal seine Famile zurücklassen müsse.
Am liebsten spielt Arnold vor möglichst viel Publikum, Konzerte in kleinem Rahmen vor wenigen Leuten irritieren ihn, weil man dabei die Zuschauer richtig sehen könne und so das Gefühl kriege, angestarrt zu werden.
Jesus-Tattoo auf dem Rücken
Und was denkt er, mache den riesigen Erfolg - man hat bis anhin immerhin schon 16 Millionen Platten verkauft - der Band aus? Arnold sagt dazu, die Leute liebten seine Songs, weil sie vom ganz normalen Leben handeln und man sich damit gut identifizieren könne.
Und er schreibt seinen Erfolg vor allem der Hilfe Gottes zu, dem er täglich dafür danke. Deshalb habe er sich auch ein stilisiertes Jesus-Portrait auf den Rücken stechen lassen.
«Wir machen Alben, nicht nur Songs»
Einer der Grundsätze von 3 Doors Down lautet: «kein Album ohne Ballade». Ob diese Credo immer noch gilt? Zumal Power-Balladen viel grössere Chancen haben, von den Radios gespielt zu werden, als harte Rock-Nummern? Arnold sagt dazu, es gehe ihnen nicht um einzelne Songs, sondern um ganze Alben, die in sich stimmen sollen. Da gehörten eben auch Balladen dazu.
Wieso Brad Arnold seine Songs gerne schreibt, während er hinter dem Schlagzeugt sitzt, wieso das neue Album erst mit Verspätung veröffentlicht wurde, was es mit der Musikszene in Mississippi auf sich hat und wieso sich die neue Single «When You're Young» mit den Schwierigkeiten des Jungsseins befasst, erklärt er im Interview. (ewa)
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