Madame Etoile, was kann Astrologie - und was nicht?
Madame Etoile alias Monica Kissling live im DRS 3-Studio - und auf dem Cover des Buches von Christine Loriol.
Im eben erschienen Buch «Madame Etoile, wie werde ich glücklich?» stellt Autorin Christine Loriol Fragen zur Sternendeutung. Zum Beispiel wollte sie wissen, ob unser Schicksal wirklich in den Sternen steht - und unser Leben also vorbestimmt ist, oder ob man glückliche, bzw. unglückliche Zeiten in den Sternen vorhersehen - und dann den unglücklichen ausweichen kann.
Madame Etoiles Antworten auf eure Fragen
Auf DRS 3 Facebook habt ihr diskutiert, ob Astrologie etwas taugt oder nicht. Und ihr habt eure Fragen zur Astrologie formuliert. DRS 3-Moderator Tom Gisler hat sie Madame Etoile gestellt.
Marko Zrakic bemerkt besipelsweise, dass das Universum sich ausdehne, und fragt deshalb, ob man die Sterne trotzdem noch genauso deuten könne wie vor 2000 Jahren.
Madama Etoile antwortet: «Die Sternzeichen, mit denen Astrologen arbeiten, sind nicht deckungsgleich mit den Sternbildern am Himmel. Der Tierkreis hat sich gegenüber dem Fixsternhimmel auch verschoben - das ist aber für die Astrologie nicht relevant, weil Astologen den Tierkreis anhand der scheinbaren Sonnebahn, als nach den Jahreszeiten, messen. Das Universum kann sich also ausdehnen soweit es will, die scheinbare Sonnebahn verändert sich nicht».
Michael Jakopp will wissen, ob es empirische Untersuchungen gebe, die die «Richtigkeit» von Sterndeutungen bestätigen können? Und falls nicht, gibt es Gründe dafür?
Madame Etoile dazu: «Es gibt bis heute keine wissenschaftlichen Nachweise, und zwar, weil sich das nicht mit statistischen Methoden, also nach kausalen Gesetzmässigkeiten, nachweisen lässt». Es gebe aber in der moderenen Quantenphysik Erkenntnisse, mittels derer man sich einen anderen, nicht kausalen, Wirkungsmechanismus erklären könne. (ewa)
Hier könnt Ihr das ganze Interview mit Madame Etoile nochmals hören:

