42. Weltwirtschaftsforum Davos ist Geschichte
WEF-Gründer Klaus Schwab in einer Runde am letzten Tag des 42. Weltwirtschaftsforums Davos. (Keystone)
- Sonntag, 29.1.2012: Kommentar: Schritt für Schritt
- Samstag, 28.1.2012: Lagarde hofft auf höhere IWF-Beteiligung
- Freitag, 27.1.2012: Bundesrat nutzt Gelegenheit für Gespräche
- Freitag, 27.1.2012: Public Eye Awards: Die Kehrseite der Globalisierung
- Donnerstag, 26.1.2012: Schelte und Eigenlob von Euro-Skeptiker Cameron
- Donnerstag, 26.1.2012: Neue Anlagestrategien für Pensionskassen
- Donnerstag, 26.1.2012: Merkel warnt vor Überforderung Deutschlands
- Mittwoch, 25.1.2012: «Der Welt bleibt viel zu tun»
- Mittwoch, 25.1.2012: Schöne neue Welt am WEF?
- Mittwoch, 25.1.2012: Weltsozialforum als Alternative zum WEF
Nichts weniger als die Suche nach Modellen für eine neue Wirtschaftsordnung stand im Zentrum des 42. Weltwirtschaftsforums WEF in Davos. Die angereiste Wirtschaftselite diskutierte in den letzten fünf Tagen über Kapitalismus und mögliche Reformen, vor allem aber auch über die drängende europäische Schuldenkrise.
Eine rasche Lösung des Problems tut not. Denn die hohen Schuldenberge bedrohen nicht nur Europa, sondern auch für den Rest der Welt. Insofern herrschte Konsens am World Economic Forum. Bei der Lösung des Problems kamen sich die verschiedenen Akteure aber nicht näher. Deutschland will vorläufig nicht mehr Geld zur Verfügung zu stellen. Man bleibt beim Durchwursteln.
Neue Bewegung im Fluglärmstreit
Auch die Schweizer Regierung war am WEF prominent vertreten. Bundesrätinnen und Bundesräte trafen sich im Halbstunden-Takt mit ausländischen Vertretern aus Wirtschaft und Politik. Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf unter anderem mit US-Finanzminister Timothy Geithner, um mit ihm über das heikle Dossier Steuerstreit zu diskutieren. Druchbruch gab es allerdings keinen zu vermelden.
Dafür waren Fortschritte zu verzeichnen beim Fluglärm-Streit mit Deutschland. Verkehrsministerin Doris Leuthard und ihr deutscher Amtskollege Peter Ramsauer unterschrieben am Rande des Forums eine Absichtserklärung zur Lösung des Fluglärmstreits und wollen sich bis im Sommer auf einen Staatsvertrag einigen.
Anders als in frühreren Jahren, gab es keine grossen Demonstrationen. Ein paar Vertreterinnen und Vertreter campierten eine Woche lang friedlich in einem Iglu-Dorf. (bru, widb)
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