Espresso vom Freitag, 3.9.2010, 08.20 Uhr, DRS 1
Das Edelgas Radon durch Kellerböden in die Häuser gelangen und Lungenkrebs auslösen. Bisher wurde diese Gefahr unterschätzt, sagt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Sie hat deshalb den Grenzwert um mehr als zwei Drittel gesenkt. Die Schweiz will nachziehen - und das hat Folgen: Laut Hochrechnungen müssen 50‘000 bis 100‘000 Häuser saniert werden.
Espresso vom Freitag, 3.9.2010, 08.20 Uhr, DRS 1
Radon gilt nach dem Rauchen als wichtigste Ursache für Lungenkrebs. Dieses Gas kommt im Erdreich vor, und es kann durch Keller in die Häuser dringen. Die Gesundheitsrisiken sind laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) deutlich höher als bisher angenommen. Die WHO hat den Grenzwert deshalb von 1000 auf 300 Becquerel pro Kubikmeter Luft gesenkt. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die Einhaltung dieses Grenzwertes bereits jetzt. In Zukunft soll der neue Grenzwert auch gesetzlich verankert werden.Laut Hochrechnungen des BAG wird dieser Grenzwert in 50‘000 bis 100‘000 Häusern überschritten. Diese Häuser müssten saniert werden - mit ganz unterschiedlichem Aufwand: In einigen Fällen reicht ein Ventilator im Keller, in anderen ist ein Lüftungssystem für das ganze Haus nötig.Die Radonbelastung lässt sich mit einem Dosimeter einfach messen. Verkauft und ausgewertet werden diese Dosimeter von offiziellen Messstellen.
Espresso vom Freitag, 3.9.2010, 08.20 Uhr, DRS 1
Wer in Biel eine Parkkarte kauft, muss diese am Postschalter bar bezahlen. «Espresso»-Hörer Martin Mosimann hat stattdessen den fälligen Betrag per E-Banking beglichen. Nun hat er eine Busse erhalten.
Donnerstag, 2.9.2010
Barack Obama ist zwei Jahre nach seiner Wahl noch immer das leuchtende Vorbild in Sachen politische Kommunikation im Internet. Die Schweizer Kandidatinnen und Kandidaten sind auf Facebook - doch sie sollten nochmals über die Bücher.
Espresso vom Donnerstag, 2.9.2010, 08.20 Uhr, DRS 1
Mehrere Milliarden SMS Nachrichten werden in der Schweiz jährlich verschickt und bringen den Telekommunikations-Anbietern Millionen-Erträge. Die Technologie selber ist allerdings veraltet und kommt zusehends unter Druck durch neue Anwendungen im mobilen Internet. Doch die Alternativen haben auch ihre Nachteile.