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27.4.2009

Film-Tipp: Julia Roberts als Industriespionin

Im satirischen Thriller «Duplicity» lässt Tony Gilroy, Autor und Regisseur von «Michael Clayton», Julia Roberts und Clive Owen als Industriespione zusammenspannen. Das Resultat: Kinounterhaltung vom Feinsten.

Julia Roberts und Clive Owen als Spione (Universal)

Die amerikanische Ex-CIA-Agentin Claire Stenwick (Julia Roberts) und der britische Ex-MI6-Agent Ray Koval (Clive Owen) haben ein Ziel: Sie wollen in Saus und Braus leben. Und um dies zu können, haben sie es auf ein bisher geheim gehaltenes Produkt abgesehen. Derjenige, der es patentieren lässt, wird Millionen machen. Also besinnen sich Claire und Ray auf ihre Spionage-Tricks und infiltrieren die beiden Firmen, die um das ominöse Produkt rangeln. Je näher sie dem Geheimnis kommen, desto näher kommen sie auch einander. Doch als eingefleischte Spione trauen sie niemandem, auch einander nicht.

Der Versuch, Spannungskino mit romantischer Komödie zu kreuzen, ist in diesem Fall rundum gelungen. Julia Roberts und Clive Owen fühlen sich sichtlich wohl in ihren Rollen als verliebte Spione. Die beiden Stars standen schon in dem Beziehungsdrama «Closer» (2004) gemeinsam vor der Kamera.

«Duplicity»-Regisseur Tony Gilroy hat sich in Hollywood vor allem als Drehbuchautor einen Namen gemacht. Er schrieb die Bücher zur packenden «Bourne»-Trilogie (2002-07). Beim Justiz-Thriller «Michael Clayton» (2007) sass er erstmals auch auf dem Regiestuhl. Das hat dem 52-jährigen Amerikaner offenbar so gut gefallen, dass er nun auch sein Skript von «Duplicity» selber verfilmt hat. Und wenn Gilroy das weiterhin so gut macht, dann dürfen wir uns auf weitere tolle Filme freuen.

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Audio-Beiträge:


Die Kritik zu «Duplicity»
Hören (5:39)

Harmonie pur: Interview mit den beiden Hauptdarsteller
Hören (2:53)

Duplicity - Gemeinsame Geheimsache



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