Nur eine Frage: Was ist Liebe?
Ein Sommer auf der Suche nach Antworten auf die grossen Fragen des Lebens.
Liebe ist...
«...eine Geste, eine fast zufällige Berührung, ein Blick, einfach die keinen Dinge», das sagt Andrea Hofstetter, Standesbeamtin von Zürich. Sie hat schon über 600 Trauungen durchgeführt und sieht die Liebe en passant, nebenbei, ganz unauffällig.
Denn manchmal erlebt die Standesbeamtin auch hektische Momente, da wird die Liebe schon bei der Eheschliessung auf die Probe gestellt, zum Beispiel, wenn der Trauzeuge seinen Ausweis nicht dabei hat oder zu spät kommt. Wer da noch Zeit hat für eine zärtliche Geste, dessen Ehe steht unter einem guten Stern.
Liebe ist...
«...einzig Zweck zur Fortpflanzung»
August Hämmerli, ETH-Biologe |
Daher suchen wir uns den geeigneten Partner auch über den Geruch aus, damit die Kinder möglichst abwechslungsreiches Erbgut erhalten. Doch auch der Wissenschafter hat es wohl schon gespürt, das Gefühl, dass man allgemein mit Liebe bezeichnet.
Denn August Hämmerli sagt: «Da gibt es etwas unerklärliches, etwas sinnloses, das Gefühl, mit jemandem Zeit verbringen zu wollen.» Dieses konfuse Gefühl ist auch biologisch nicht abschliessend zu erklären.
Liebe ist...
«...der beste Motor, um Songs zu schreiben!»
Heidi Happy, Musikerin |
Musikerin Heidi Happy erzählt von einem misslungenen Song, weil sie damals, als sie am texten war, die Liebe nicht beschäftigte. Sie war weder glücklich verliebt noch traurig verlassen.
Das Ergebnis der Liebeslosigkeit: Ein Songtext über einen Nussbaum. Der Song hat es nicht aufs Album geschafft. (schu)
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