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Dienstag, 20.7.2010

Friedliche Schweizer Fans

Mit den Schweizer Fans waren an die WM nach Südafrika auch neun Schweizer Polizisten gereist. Die friedlichen Schlachtenbummler bereiteten den Beamten keine Probleme.

Friedliche Schweizer Fans in Südafrika. (Reuters)

Die neun Schweizer Polizeibeamten, die während der Fussball-WM in Südafrika weilten, sind nach Angaben des Bundesamtes für Polizei auf keine grösseren Probleme gestossen. Die Schweizer Fans verhielten sich vorbildlich und friedlich.

Die Bilanz fällt aus Sicht des Bundesamtes für Polizei (fedpol) positiv aus: Der Einsatz bei der Fussball-Weltmeisterschaft sei ein Erfolg gewesen. Negative Vorfälle habe es keine gegeben, so das fedpol. «Auffälligkeiten konnten durch gezielte Ansprachen im Keime erstickt werden», hiess es weiter.

Alle Teilnehmer schickten Polizisten mit

Die Fans hätten den engen Kontakt sehr geschätzt, die Zusammenarbeit mit den Organisatoren habe gut geklappt. Lob habe es auch von Seiten der südafrikanischen Polizei gegeben, welche die Schweizer Delegation angefordert hatten, so das fedpol. Auch aus den anderen Teilnehmerländern waren jeweils Polizisten mit den Fans angereist.

Rund 2500 mitgereiste Schweizer
Der Aufmarsch von Schweizer Fans in Südafrika hielt sich wie erwartet in Grenzen. Am meisten Schlachtenbummler besuchten nach einer Schätzung des fedpol das erste Spiel der Schweizer Mannschaft gegen Spanien. Unter den über 60'000 Zuschauern befanden sich rund 5000 Schweizer Fans - rund die Hälfte davon ist in Südafrika wohnhaft. Die übrigen zwei Spiele besuchten 2500 bis 3000 Schweizer Fans.

Bei Problemen geschlichtet
Aufgabe der Schweizer Delegation aus acht Szenenkennern (Spotter) und eines Verbindungsmannes war es, mit den Schweizer Fans in Kontakt zu bleiben, ihnen unterstützend zur Seite zu stehen und bei Problemen schlichtend einzugreifen.

Keine Probleme beim mobilen Konsulat
Ebenfalls vor Ort an den Spielstätten war jeweils eine mobiles Konsulat, welches das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) betrieb. Auch dort habe es keine nennenswerten Zwischenfälle gegeben, heisst es weiter. Die dortige Delegation musste sich mit verlorenen Pässen, Beglaubigungen und allgemeinen Hilfeleistungen beschäftigen. (pet, sda)

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