• Nachrichten
  • Blogs
  • Jeder Rappen zählt
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Programm
  • Radiokiosk
  • Spiele
  • Themen
  • Über uns
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Mein DRS
  • Themen:
    • Musik
    • Panorama
    • Veranstaltungen
    • Digital
    • Leben heute
    • Unterhaltung
    • Wissen
    • Sport
    • Nachrichten
  • Die neuesten Dossiers zu «Kultur»
    • Literaturtage Solothurn 2012
    • Themenmorgen: Theaterfestivals der Schweiz
    • Hörpunkt: 100!
    • Hörpunkt: Anderswelten, Ausflüge nach Fantásien
    • Postkarten aus Berlin
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Letztes Update: Dienstag, 26.10.2010

Buch-Tipp: «Paarbildung» von Urs Faes

«Paarbildung» ist ein Buch für: Erinnernde. Zwischen damals und heute liegt viel;  Groll und Traurigkeit, Unausgesprochenes - aber nicht das Vergessen.

Der Schweizer Autor Urs Faes an den Literaturtagen in Solothurn 2008. (Keystone)

Paarbildung
von Urs Faes

Buch
CHF 28.50

  • Kaufen

Mit dem ersten Satz führt der Schweizer Autor zu einem wichtigen Handlungsort in seinem zehnten Roman: «Vor sieben Uhr dämmerte das Institut vor sich hin; die ersten Patientengespräche und die ersten Bestrahlungen waren auf halb acht angesetzt.» Die Hauptperson des Romans, der ehemalige Unfallpsychologe Andreas Lüscher, arbeitet im Spital als Gesprächstherapeut für Menschen mit Krebs.

Meret Etter
Eines Morgens wird ihm ein Patientenblatt ausgehändigt, das seine Welt der Erinnerung zum Drehen bringt, Faes schreibt es so: «Lüscher starrte weiter auf das Blatt. Ein Name, ein Geburtsdatum, eine Diagnose». Der Name, Meret Etter, löst in Lüscher Gedanken aus, die sich schnell Wege in die Vergangenheit suchen.

In den 80er Jahren hatten Meret und er eine Liebesbeziehungen, die geprägt war von Annäherung und Ablehnung. Nun ist Meret Patientin in dem Spital, in dem er arbeitet. Sie hat Krebs. So begegnen sie sich nach 16 Jahren wieder - zuerst im berufsbedingten Gespräch zwischen Patientin und Therapeut.

«Du warst nicht da»
Die Geschehnisse im Hier und Heute des Buches kombiniert der Autor feinfühlig mit Szenen aus der Vergangenheit. In Meret rumorte jahrelang eine unausgesprochene Wut, die sagen wollte: «Du warst nicht da». Sie hat in der Zwischenzeit an einem guten Leben gearbeitet, war Juristin, politisch engagiert, musikalisch gebildet.

Die Musik hat die Beiden immer verbunden, verbindet sie wieder. Warum haben sie sich damals nicht für einander entschieden? Es ist einer von vielen Gedanken von Meret und Andreas. Die Wertschätzung für das, was jetzt ist, hier, heute: Einer von vielen Gewinnen, die man mit der Lektüre dieses Buches machen kann.

Zwischen damals und heute liegt viel
Urs Faes' Roman «Paarbildung» wurde für den Schweizer Buchpreis nominiert. Informationen zu den Nominierten und der Publikumsabstimmung finden Sie hier:

www.schweizer-buchpreis.ch

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Hören
Hören (3:14)

Mehr zum Stichwort:

  • DRS 3 Buch-Tipp

Schnellsuche:
Alle DRS 3 Buch-Tipps
DRS 3-Tipps:

Stil-TippsFilm-TippsBuch-TippsGame-TippsAusflugs-Tipps
Neue Musik auf DRS 3

  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft