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Dienstag, 11.3.2008

DRS 3 Namenwoche

(iStockphoto)

Habt Ihr Euren Namen in der Liste nicht gefunden? Vielleicht war er während der DRS Namenwoche ein Thema. Hier findet Ihr die Liste aller besprochenen Familiennamen.

Die Experten des schweizerdeutschen Wörterbuchs Idiotikon haben Euch im Februar eine Woche lang erklärt, woher Eure Familiennamen kommen und was sie bedeuten. Dabei wurden Namen besprochen, die eigentlich Vornamen sind, Namen, die von Orten abgeleitet wurden und Namen, bei denen der Schein trügt.

Weil unsere Experten während der Namenwoche die Namen thematisch gruppierten und nicht einzeln behandelten, fällt die Übersicht leider etwas schwerer bei späteren Beiträgen.

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Dienstag, 11.3.2008

Namen, bei denen der erste Schein oft trügt

Erklärt werden:

Schällebaum/Schällibaum, Ruckstuhl, Bill, Lanz, Leuthard/Leuthardt, Niklaus/Nikles/Niggi/Nik/Niggli/Chlaus/Klausen/Klausmann, Hürzeler, Möckli, Manser, Derungs/Rütimann/Greuter/Grütter, Studerus/Studer, Wälchli


  • Hören (16:51)

Donnerstag, 21.2.2008

Weitere Namen, die von Berufen abgeleitet sind

Wenig Überraschungen, aber dennoch wissenswert!

Schmid/Schmit, Schneider, Feurer/Fürer, Kramer/Krämer/Kromer, Kaufmann, Fischer/Vischer, Dubler/Dübler/Dobler, Sager/Säger, Müller, Gerber/Ledergerber, Scherer/Scherrer/Schärer/Schärrer


  • Hören (14:09)


Mittwoch, 20.2.2008

Namen, die von der Person abgeleitet sind

Ein Mann schmückt sich gern mit dem Namen Casanova. Aber bedeutet er auch wirklich, dass der Träger ein Frauenschwarm ist?

Ausserdem: Stirnimann und Kropf


  • Hören (4:21)

Mittwoch, 20.2.2008

Wenn der Name Programm ist

Am Dorffest waren sie meist im Mittelpunkt: die Tänzler und Giger. Aber ihre Namen bedeuten mehr als nur Tänzer und Geiger. Mit Hilfe des Experten und DRS 3 erfahrt ihr mehr.

Ausserdem: Herger


  • Hören (2:48)

Mittwoch, 20.2.2008

Namen, die von Berufen abgeleitet sind

Sind Zimmermänner allesamt handwerklich begabt? Sind alle Bauers Landwirte und sind diese mit den Knechts im selben Boot?

Ausserdem: Frischknecht


  • Hören (2:58)

Mittwoch, 20.2.2008

Weitere Namen, die von Orten abgeleitet sind

Woher kommen die Namen Moser, Schlatter und Ruffiner? Der Experte von «Idiotikon» kann diese Namen bestimmen Regionen, beziehungsweise landschaftlichen Merkmalen zuordnen.


  • Hören (4:34)

Mittwoch, 20.2.2008

Namen, die von Wohnorten abgeleitet sind

Kommt DRS 3-Hörer Stefan Kloter wirklich aus Kloten? Schaffhauser, Klöti, Surer, Saurer, Portmann.

Ausserdem: Bichsel, Hammer oder Bickel.


  • Hören (3:32)

Mittwoch, 20.2.2008

Namen, die ursprünglich Vornamen waren

Betschart, Berchthold, Bertschinger haben ihren Ursprung in einem Vornamen. So auch Rüedi, Rutz, Ruef, Ruefli, Ruetschmann, Wälti oder Wältin.


  • Hören (4:10)

Mittwoch, 20.2.2008

Namen, die von Charaktereigenschaften abgeleitet sind

Die Biederborsts heissen nicht so, weil sie nah der Post wohnen. Die Wahrheit ist weniger schmeichelhaft: Sie sind bieder. Gilt auch für Biedermann.

Ausserdem: Ist Herr Hitz ein Hitzkopf oder Frau Hässig ständig sauer?


  • Hören (3:30)

Mittwoch, 20.2.2008

Namen, die von der Kirche abgeleitet sind

Eiskalt läuft es uns den Rücken hinunter, wenn sich uns ein Herr Killer vorstellt. Grundlos: Der Name hat einen kirchlichen Hintergrund. Genau wie Kuster, Küster, Mesmer oder Sigrist.

Ausserdem: Wenn ihr Eure Rechnung nicht immer rechtzeitig bezahlt, solltet Ihr euch vor Herr und Frau Gisler in Acht nehmen.


  • Hören (4:09)


Dienstag, 19.2.2008

Namen, die aus Übernamen oder Berufen entstanden sind

Hans-Peter Schifferle befasst sich mit seinem eigenen Namen und ausserdem mit Wyrsch/Würsch, Rösch/Reust, Nünlist, Suter/Sutter, Schuhmacher, Albiez, Beck, Pfister, Jäggli/Jaggi/Jäggi/Jecklin/Jeggli, Wernli/Werndli/Wehrli/Wertli, Urech/Ulrich/Ueltschi.


  • Hören (18:17)

Montag, 18.2.2008

Typische Schweizer Namen

Pech gehabt: Wer Graf, Fürst oder König heisst, hat deswegen noch lange keine adligen Vorfahren.

Ausserdem erklärt Martin Graf vom Schweizerdeutschen Wörterbuch Idiotikon folgende Namen: Zuberbühler, Dürlewanger, Boxler, Kunz/Künzle/Kuoni, Rüegg, Bürgi(n)/Burkhard/Burckhardt, Würmli, Vögele/i, Binggeli, Leibundgut, Ziörjen.


  • Hören (13:38)

Montag, 18.2.2008

Farbige, schöne, wüste, verwandte und schwierige Namen

Besprochen werden: Roth, Brun, Wyss, Schwager, Näf und Nef(f), Good, Guet, Heeb, Jud, Wüest, Schön, Hübscher, Tschirggi, Tremp, Stampfli und Trepp.

Ausserdem: Hammer und Hämmerli, denn im Studio sitzt der Germanist Thomas Arnold Hammer vom Schweizerdeutschen Wörterbuch Idiotikon.


  • Hören (14:16)

Dienstag, 19.2.2008

Wenn einem der eigene Name nicht gefällt

Wer Mühe mit seinem ererbten Nachnamen hat, kann diesen ändern lassen. Allerdings ist das nicht ganz so einfach, denn dafür braucht es sehr gute Gründe, die auch belegt werden müssen.


  • Hören (2:32)

Weiterführende Links zum Beitrag:

  • Wikipedia: Alles zur Namenforschung
  • echtenamen.de: Ungewöhnliche Nachnamen
  • Universität Leipzig bietet Hilfe bei Namensforschung

Mehr zu den Stichwörtern:

  • Familie
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  • Idiotikon
  • Namen
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Die zehn häufigsten Schweizer Namen

1. Müller (35394)

2. Meier (21705)

3. Schmid (19312)

4. Keller (15013)

5. Weber (13604)

6. Huber (12017)

7. Schneider (11823)

8. Meyer (11774)

9. Steiner (10611)

10. Fischer (9728)

Literaturtipps zur Namenkunde
Hintergrund: Was ist das «Idiotikon»?
Aus dem Radioarchiv

In Sachen Namenforschung haben wir Erfahrung! Hier ist eine kleine Sammlung der interessantesten DRS-Beiträge zum Thema.

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