Stil-Tipp: Wie wird ein Model zum Supermodel?
Supermodel Lara Stone (Hedi Slimane)
Jedes Kind kennt ihre Namen: Cindy Crawford, Linda Evangelista, Naomi Campbell oder Claudia Schiffer, die Topmodels der achtziger Jahre. Sie waren die Vorlage zu einem Lebensmodell, von dem inzwischen eine ganze Unterhaltungsindustrie lebt. DRS 3-Stilexperte Jeroen van Rooijen weiss, was ein Model von einem Supermodel unterscheidet.
«Das Next Supermodel» zu werden steht heute in der Berufswunschliste junger Mädchen höher, als alle anderen einstigen Traumberufe. Das derzeit gefragteste Topmodel der Modebranche heisst Lara Stone und ist eine etwas füllige und grosse Holländerin mit viel Busen und einer breiten Lücke zwischen den Schneidezähnen. Ihr Beispiel zeigt, dass Charakter heute wichtiger ist als scheinbar perfekte Proportionen. Heute sucht man wieder einen gesünderen, vitaleren Typus - nicht zuletzt deshalb wurde in den letzten Jahren auch dankbar wieder auf die Ex-Grössen der achtziger Jahre zurückgegriffen.
Der Weg zum Erfolg führt für viele der Topmädchen noch immer über harte Arbeit und jahrelange Ausdauer. Die meisten werden irgendwo von Agenten entdeckt. Die Fernsehshow «Germany's Next Topmodel» von Heidi Klum hat aber herzlich wenig mit der Realität zu tun. Ein Stück realistischer sind professionelle Wettbewerbe wie der «Elite Model Contest», der heute Abend in Zürich stattfindet. Auch die heute 25-jährige Lara Stone hat diesen Wettbewerb vor zehn Jahren gewonnen. Internationalen Erfolg hat sie aber erst, seit sie vor drei Jahren zu von Elite zur Agentur IMG wechselte. Zu den bekannten Schweizer Finalistinnen am Elite Model Contest gehörten in den letzten Jahren Namen wie Patricia Schmid oder Nadine Strittmatter.
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