Der Pelzmantel ist wieder IN - doch was ist mit dem Gewissen?
Eine neue Generation entdeckt den Pelzmantel und trägt ihn kürzer, moderner und legerer. Der neue Pelzmantel ist nicht nur jünger, sondern leichter und unprätentiöser. Populär sind derzeit vor allem scheinbar unproblematische Pelze, also Kaninchen- und Lammfell, manchmal auch einheimischer Rotfuchs, von denen alleine in der Schweiz jährlich rund 40 000 Exemplare zur Bestandesregulierung geschossen werden.
Natürlich kommt mit dem Generationenwechsel die Gewissensfrage wieder aufs Tapet: Denn noch immer gibt es schreckliche Zustände in Nerz-, Silberfuchs- und Kaninchenfarmen in Osteuropa oder in chinesischen Hundezuchten, wo Felle arglistig als «Fuchs» zur Verbrämung von günstigen Windjacken verkauft werden.
Wer sich nun also wieder für den Pelz interessiert, der sollte sich gründlich informieren – und zwar nach beiden Seiten des Themas. Wo immer möglich ist einheimischen Produkten aus freier Wildbahn der Vorzug zu geben.
Infos über die Aktion «Swiss Red Fox» des Pelzfachverbandes.
Detaillierte Informationen zur Pelztierhaltung des Schweizer Tierschutzes.
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