Stil-Tipp: Seid Ihr richtig gewickelt?
Nur drei Möglichkeiten: Zwei Schals ineinander, lose oder enger im O gewickelte Schals.
Schals sind ein wichtiger Farbtupfer im Outfit. Im Trend sind grosse Tücher, die an zu warm gewaschene Wolldecken erinnern. Faliero Sarti aus Italien macht die schönsten. Eine gute Alternative sind die sehr weichen, ultraleichten Cashmere-Tücher, die man im Doppel ineinander verknotet und um den Hals wickelt - Akris macht sie in bester Qualität.
Für den Abend sind dünne, schmale Paillettenschals eine gute Option. Die Jugendlichen tragen im Moment massenhaft Palästinenserschals: das karierte und gefranste Baumwolltuch wird diagonal gefaltet, lose um seine eigene Achse gerollt und um den Hals geschlagen.
Langsam aber sicher «out of fashion» sind dagegen Pashminas und der konventionelle, karierte Burberry-Schal. Vorsicht auch mit Selbstgestricktem: solche selbst gemachten Schals können extrem originell, aber auch sehr alternativ aussehen.
Männer tragen derzeit gerne mehrfarbig gestreifte Cashmere- oder Merinowoll-Schals: dieses Modell passt zum Freizeitlook wie zum Anzug. Der populärste Schalknoten ist die «einfache Galgenschlinge» - sie zeigt an, dass man modisch auf dem Laufenden ist.
Trendsetter neigen daher wieder mehr zum lose um die Brust gelegten, offenen «O», das allerdings nicht zu verwechseln mit der etwas affektierten «80's-Schlaufe». Des weiteren gibt es den «AHV-Knoten»: dabei wird der einfach verknotete Schal vorne kunstvoll in die Brustöffnung des Jacketts oder des Mantels drapiert.
(jvr)
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