Vancouver 2010 – Sternstunden des Stils oder modisches Niemandsland?
Für Jeroen van Rooijen ein modisches No Go: Alle Sportarten im eng anliegenden Ganzkörperkondom. Hier Langläuferin Marit Bjoergen aus Norwegen. Sie holte in ihrer Disziplin wenigstens auf sportlicher Ebene in Vancouver Gold.
Zum Zeitpunkt, wo in Vancouver die Olympischen Spiele eröffnet wurden, ging gerade der vierwöchige Fashion-Show-Marathon los, mit Start in New York. Morgen dislozieren die Fashion People nach London, bevor dann Mailand und Paris an der Reihe sind.
Funktion kommt vor Mode
Für Vancouver bleibt keine Zeit. Allerdings hat Olympia auch herzlich wenig mit Mode zu tun. Zwar tragen alle Athleten irgendwelche poppigen Anzüge, doch folgen diese eher den Gesetzen von Funktion und Leistungsoptimierung denn modischen Maximen. Ausserdem sind olympische Winterspiele mit ihrer extremen Fokussierung auf Leistungssport kein interessantes Feld für die grossen Sportartikelhersteller und Megamarken - hier sind eher die Nischenhersteller und Materialspezialisten gefragt.
Mit High-heels mit Spikes an den Start?
Wahrscheinlich wären Eis-Catwalking oder Hürdenlauf auf High-heels mit Spikes noch am ehesten Disziplinen, mit denen man das Modevolk begeistern könnte. Bis diese in den Katalog der olympischen Disziplinen aufgenommen werden, begnügt man sich aber mit Eiskunstlauf - diese Disziplin verbindet am ehesten die modischen Maximen von Drama, Inszenierung und aufregender Klamotte.
Hier das Stil-Ranking für die übrigen olympischen Disziplinen von DRS-3-Stilfachmann Jeroen van Rooijen - von cool, über eher öd bis zu No-go:
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