DRS 3 Stil-Tipp: Die Frühlingstrends für Sie und Ihn
Der Frühling wird blau: Angesagt sind Jeansjacken, -hosen, und -hemden.
Für die Damen
Animal-Prints: Die einst so trashigen Tierli-Muster werden immer wichtiger. Das etwas ordinär-gutbürgerliche Aussehen von Leoparden- und Katzenmustern gibt dem Casual-Look unserer Zeit den notwendigen Dreh ins Absurde und gibt dem Outfit eine subversive Qualität.
Bunte, abstrakte Digitaldrucke: Die Textildrucktechnologie hat in den letzten Jahren gewaltige Fortschritte gemacht und erlaubt inzwischen fast rapportfreies Drucken von beliebig grossen Motiven und Endlosmustern. Daraus machen vor allem junge Londoner Designer wie Mary Katrantzou spannende Kleider, die im abendlichen Ausgang für ungewöhnliche Hingucker sorgen.
Bikerhose: Wem Leggings doch etwas zu banal und Jeans etwas zu alltäglich sind, der kauft sich jetzt eine schmal geschnittene Bikerhose, die aus dünnem Leder sein kann - oder auch nur so aussieht. Wichtig sind funktionale Details wie aufgesetzte Taschen, Reissverschlüsse und Polsterungen am Knie.
Ankle Boots: Bevor es richtig sommerlich wird und die grosse Flip Flop- und Römersandalen-Welle wieder übers Land schwappt, kleidet man den Fuss in schicke, halbhohe Bottinen mit Absatz, die eine wunderbare trendgerechte Übergangslösung zwischen Stiefel und Pumps sind. Die knöchelhohen Ankle Boots bieten auch mehr Halt als Riemchenschuhe.
Jeansjacke: Die Lederjacke wird bald zu warm, und fürs Trägertop ist es noch zu kalt. Zur Überbrückung dazwischen dient ein kleines, knapp geschnittenes Jeansjäckchen, das ruhig ein bisschen verspielt sein darf. Entweder ist es mit Knöpfen, Reissverschlüssen und Sicherheitsnadeln dekoriert, oder es hat kleine Puffärmel und eine starke Taillierung.
Und für die Herren
Jeanshemd: Was früher die Töfflibuben trugen, nämlich eine rustikales Jeanshemd zur Jeans und zum Jeansjäckli, ist diesen Frühling der Look der hippen Boys: Ganz in Denim! Ein Jeansjäckli haben die meisten, eine Jeanshose auch - was aber nun her muss, ist ein schmal geschnittenes Jeanshemd mit einem ganz leichten Schuss von Country-Chic.
Chinos: Die guten alten, beigefarbenen Armeehosen der Fremdenlegionäre sind zurück. Man trägt die Khakis oder Chinos leicht verwaschen und ungebügelt, idealerweise auch ein Stück weit hochgekrempelt, um die vorgebräunten Knöchel oder die bunten(!) Socken zu zeigen.
Easy Jacket: Wer kann, trägt seinen Anzug oder sein Jackett diesen Frühling so leicht und unkonstruiert wie möglich; trendige Marken verzichten auf Schulterpolster und Rückenfutter und nähen Vestons, die so leicht und unkompliziert wie Hemden sind. Ganz trendy sind auch Jacketts aus Stretch-Materialien, die trotz schmaler Passform viel Komfort bieten.
Shopper: Auch Männer besitzen heute vieles, das sie mit sich herumschleppen. Weil die modische Silhouette weiterhin figurbetont ist, können sie all das aber nicht mehr einfach in die Taschen stecken, sondern brauchen dafür ein spezielles Behältnis, und da sind dieses Frühjahr die Shopper der neue Trend: in Form und Schnitt ein bisschen wie die gute alte Migros-Papiertüte, aber aus Canvas oder Leder.
Foulard: Die Jungs haben im langen Winter den Schal lieben gelernt und wechseln dieses Frühjahr darum auf leichtere Seidenschals - auch auf bedruckte Modelle. Sie geben dem Look eine romantische und verspielte Note und sorgen für Gesprächsstoff.
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