Stil-Tipp: Heisse Treter für den Sommer 2010
Eine schicke Alternative zu fies-hohen Absätzen, die diesen Sommer gefragt sind wie noch nie: Mit diesen Riemchentretern von Elena Miro kommt frau bequem und modisch durch den Sommer. (key)
Die Schuhe haben sich in den letzten Jahren vom Beigemüse zum absoluten Fetisch der Mode entwickelt. Ein cooler Look funktioniert heute immer über den Schuh. Ohne den passenden Schuh ist das teuerste Outfit nutzlos.
Zu Schuhen haben vor allem Frauen oft eine irrationale Beziehung. Sie können davon einfach nicht genug bekommen. Also bietet das Modegewerbe den Stoff, den die Süchtigen brauchen. Das kostet nicht unerheblich Geld: mindestens 500 Franken sollte einem das Verbindungsstück zwischen Körper und Strasse pro Saison schon wert sein.
Zwölf fiese Zentimeter
Die Absätze sind so hoch wie selten zuvor. Damit man auf 12 Zentimeter überhaupt gehen kann, werden auch Plateaus verbaut. Es gibt aber nicht nur die aggressiven Stilettos, sondern auch viele Keilabsätze, auf denen man etwas sicherer und entspannter geht. Da sieht man Keilabsätze aus Kork oder Strohgeflecht, aus Holz oder auch aus Schichtleder.
Riemchenschuhe sind für den Sommer gefragt, aber auch Peeptoes, also geschlossene Schuhe mit offener Zehenpartie. Für kühlere Tage sind die knöchelhohen Ankle-Boots eine gute Wahl. Oft haben die Schuhe dekorative Applikationen aus Metall, Nieten oder Kristall.
Flache Alternativen
Wer keine hohen Schuhe mag, findet reichlich Alternativen im Bereich der ultraflachen Ballerinas, die nach wie vor wichtig sind. Frau kann sich auch für flache Römersandalen entscheiden, die gerade in feinen Metallisée-Ledern chic sind. Und ganz neu gibts auch wieder Zoggeli mit Holzsohlen.
Opas Treter für den Mann
Die neuen Männerschuhe sind richtige Schuhe, wie sie schon Opa trug - also von oben bis unten aus Leder, das auch als solches zu erkennen ist. Das Stichwort heisst «Vintage» - man trägt Schuhe mit einer gewissen Patina, die also ein bisschen abgeschabt und gut eingelaufen aussehen. Sie sind teilweise auch etwas feiner gearbeitet, ein bisschen wie Tanzschuhe von früher.
Gut sind auch Brogue-Typen mit klassischen Löchlimustern. Das Trendmodell des Jahres wird mit absoluter Sicherheit der Bootsschuh, also ein Schuhtyp, den viele Leute als «Timberland-Schuh» kennen: ein freizeitlicher Mokassin mit flacher, profilloser Kunststoffsohle und einer um den Fuss verlaufenden Schnürung. Man trägt sie auch farbig, oder eben auch im Vintage-Finish
Die «No Gos» des Sommers
Vorbei sind zu spitzige Schuhe. Letztes Jahr gabs noch eine kleine Schonfrist, aber jetzt, also im Sommer 2010, sehen die spitzigen Schuhe sowohl für Männer wie für Frauen nicht mehr modern aus. Auch muss man von den allzu bunten Sneakers jetzt langsam Abstand nehmen und wendet sich wieder klassischeren, zeitloseren Turnschuh-Typen zu. Und Flipflops bitte nur in schönen Lederausführungen, aber niemals in profanem Plastik. (jvr)
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