Game-Tipp «Blur»: Frankenstein wäre stolz auf dieses Monster
«Moderne Autorennfahrer sind die Buchhalter des Sports» , findet DRS 3-Gameredaktor Guido Berger
Moderne Autorennfahrer sind die Buchhalter des Sports - sie fahren präzise auf der identischen Linie im Kreis herum und feilen an Hundertstelsekunden.
Je realitätsnaher Auto-Games werden, desto weniger Spass machen sie. Und so sind den Racing-Games ziemlich die Ideen ausgegangen - das Genre modert vor sich hin.
Mit Bananen um sich werfen
Aber halt! Da gibt es ein Rennspiel, das zwar uralt ist, sich aber nach wie vor verkauft wie warme Semmeln: «Mario Kart». Wenn ein Rennspiel Spass machen soll, muss man offenbar Schildkröten nach vorn und Bananen nach hinten werfen können.
Das hat sich Bizarre Creations zu Herzen genommen. Das Studio ist für die Serie «Project Gotham Racing» verantwortlich und war damit bisher eher im Bereich Simulation anzusiedeln.
Und nun nähen sie ein Frankenstein-Monster zusammen. Sie graben die Autos von «PGR», das Streetracing-Setting von «Need for Speed» und die Power Ups von «Mario Kart» aus, setzen sie unter Strom und es lebt!
Im Gegensatz zum Monster hat das Spiel einen Namen: Blur. (beg)
| Guidos Haikiew eine Review als Haiku Zur ausführlichen Review |
GT-R statt Kart, |
Was ist das? Neu wird DRS 3-Game-Redaktor Guido Berger jedes Game auch als Haikiew behandeln - eine Game-Review in 17 Silben, der japanischen Gedichtform des Haiku.
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