Stil-Tipp: Das Velovirus grassiert
Das Fahrrad wird wieder zum Mode- und Stil-Objekt, wie hier bei Garance Doré. (garancedore.fr)
Der Trend ist international sichtbar, gerade in den neuen europäischen Velostädten wie Paris, Stockholm oder Berlin, wo es gut -funktionierende öffentliche Velosysteme zum Ausleihen gibt. Das führt dazu, dass viele Neueinsteiger das Velo entdecken, um in den verstopften Innenstädten besser vorwärts zu kommen.
Sie kaufen nach einer Angewöhnphase auf dem Leihvelo ein eigenes Fahrrad, vorzugsweise in einer der schicken Velo-Boutiquen, die es nun auch in der Schweiz überall gibt und die wenig mit den überfüllten Velofachhandelsgeschäften zu tun haben.
Alte Räder in neuem Glanz
Auffällig waren die vielen Fixies in den letzten Jahren - man sieht nun auch oft junge Frauen auf alten 70s-Rennern. Neue Velotypen sind auch die Retrovelos oder Umbauten aus alten Rahmen, wie sie Fretsche in Zürich macht.
Hip sind auch Funktions-Velos mit rustikalem Charakter, also mit deftigem Stahlrahmen, Transportkisten oder ähnlich... Schliesslich eine Vielzahl von Elektrovelos oder Pedelecs, die Batterieunterstützung bieten.
Modeshooting auf dem Fahrrad
Auch die Modebranche ist aufs Velo gekommen und setzt das Zweirad gerne für Modeshootings ein, siehe H&M. Auch der Star-Blogger The Sartorialist hat eine Rubrik für Bikes eingerichtet.
Die Neo-Radler sehen auch ein wenig anders aus: sie unterscheiden sich von den Hardore-Gümmelern mit Heilandsandalen und Windjacken durch eine modisch-entspannte Kleidung und den Verzicht auf die gute alte Hosenklammer, denn heute trägt man ja schmale Hosen,Bund die kommen nicht mehr in die Kette! (jvr)
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