Stil-Tipp: Der Preppy Style ist zurück
Machen Musik, die wie aus den 80er-Jahren klingt und tragen Klamotten, wie wir sie in den 80ern getragen haben: Die britische Chartsstürmer Hurts.
Der Begriff kommt von «Preparatory School», also von Vorschulen, welche Schüler aus besseren Verhältnissen aufs Elite-College wie Yale oder Harvard vorbereiten und wo einst ein konservativer Kleidungsstil der angelsächsischen Oberschicht oder WASPs herrschte. Ein populäres Vorbild in diesem Stil war der jugendliche US-Präsident John F. Kennedy.
Letztmals war Preppy etwa 1985 in Mode. Doch nun ist der Look wieder voll da! Der Spiesser-Look wird von einer jüngeren Generation, die damals noch nicht geboren war, neu aufgegriffen.
Man spielt mit den Klassikern und den Merkmalen des Anstandsbürgers, und neuerdings werden diese Dinge dann natürlich auch ein bisschen verdreht, überzeichnet oder ironisiert. Ganz wichtig sind helle, klare und positive Farben. Denn Preppies sind, wie Popper: lebensfrohe Leute!
Typische Merkmale
Männer: Hellblaues Pikeehemd mit Button down-Kragen - Klubkrawatten - Cordjacken mit Ellbogen-Blätz - Polo- und Rugby-T-Shirts, Blazer mit Emblem - beige Baumwollhosen (Chinos) - Loafers und Mokassins mit Zötteli oder Bootschuhe - Hornbrillen - Kaschmir-Strickjacken - V-Hals-Pullover mit kontrastierenden Kanten oder Zopfmustern - Karos und Rautenmuster, also zum Beispiel Burlington-Socken und gestreifte Stoffgürtel.
Frauen: Sandfarbene Stoffhosen mit einer Bügelfalte, oft auch 3/4-lang - aber niemals Jeans!, Blusen und Polo-T-Shirts, Seidenfoulards, feine Strickjacken, Trenchcoat, Blusenkleider mit Knopfleiste, Ballerinas, Faltenröcke, Perlenkette, Haare zum Pferdeschwanz gebunden.
Preppy-Marken
Ralph Lauren, Polo Ralph Lauren, Tommy Hilfiger, Brooks Brothers, Lacoste, Timberland, J.Crew, Burberry, Ben Sherman oder Fred Perry. (jvr)
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