Stil-Tipp: Schweizer Design-Klassiker fürs Wohnzimmer
Detail der weltberühmten Liege LC4 von Le Corbusier.
Es ist Designherbst in der Schweiz - nach den Zürich Fashion Days und dem Designers Saturday, der parallel dazu in Langenthal stattfand, wird sich die Designwelt vom 19.-21. November zur Blickfang treffen, der grössten Publikums-Designmesse des Landes, die im Zürcher Kongresshaus stattfindet.
Die Überväter und Leitfiguren des Schweizer Designs sind Max Bill, Le Corbusier, Willy Guhl, Werner Max Moser, Hans Coray, Kurt Thut und der zur Unzeit verstorbene Hannes Wettstein. Die wichtigsten Ikonen der Schweizer Designtradition sind aber zwei Entwürfe aus den vierziger Jahren: Hans Hilfikers SBB-Bahnhofsuhr (1944) mit der roten Kelle - oder der Sparschäler Rex von Alfred Neweczerzal (1947), mit dem man Kartoffeln oder Rüebli schält.
Weitere grosse Schweizer Design-Klassiker
Die mit Spaghettischnüren bespannte Altorfer-Liege von Embru
Der gelochte Landistuhl von Hans Coray
Der kühn geschwungene Loop Chair aus Eternit von Willy Guhl
Das kühl-rationale Alu-Gestellsystem von Andreas Christen für Lehni
Die mit Leder oder Kuhfell bespannte Liege von Le Corbusier
Die basisdemokratischen Ikonen des Alltags
Der Wäschetrockner Stewi von Walter Steiner aus Winterthur
Der Sparschäler Rex von Alfred Neweczerzal, mit dem man Rüebli und Kartoffeln schält
Der verchromte Stahl-Papiersammler von Willi Glaeser
Die aus Alu geformte Feldflasche von Sigg, auch Sigg-Bottle genannt
Der Stuhl 1-250 von Werner Max Moser für Horgenglarus
Der bewährte, farbige Stahl-Gartentisch mit passend lackierten Stühlen von Alinea
Die Geheimtipps
Das in der ganzen Schweiz beliebte Rössler Geschirr und Porzellan
Hifi-Anlagen und Tonbandgeräte von Willi Studer für Revox
Das verzinkte Errex-Lagerregal von HW-Regale
Die schlichte Baltensweiler-Stehlampe Typ 600
Das Buch zu Klassikern des Schweizer Designs
Klaus Leuschel und Christoph Doswald
«Swissness»
Verlag Niggli
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