Stil-Tipp: «Eine gute Strickjacke ist wie der Lieblingssong im Radio»
Ein Tipp graue Tage: Strickjacke einfach über den Kopf ziehen. (key)
Wer nicht schon als Kind Iglu-Städte baute, Robben jagte oder Wettrennen mit Eisbären veranstaltete - dem wird jetzt recht schnell empfindlich kalt.
Strickgarn - nicht nur für Grossväter
Wie gut also, dass Stilpapst Jeroen van Rooijen die Strickjacke gerade zum Modetrend erklärt. «Warme Strickjacken sind cool», sagt Jeroen van Rooijen, «und zwar nicht nur in der Freizeit, sondern auch bei der Arbeit. Allerdings sind dort eher die dünnen, schlichten Jäckchen gefragt.» Feine Strickjacken aus Merino-Wolle oder aus Kaschmir - da kriegt man schon beim Drandenken warm - und sieht erst noch auch unter dem Banker-Anzug edel aus.
Modelle für Holzfällertypen und Blockflötenspieler
Camionneur-Strickjacken, Norweger-Strickjacken mit eingesticktem Hirschgeweih oder Sternen gehören hingegen in die Fraktion rustikale Strickjacken. Auch der Klassiker, die Zopf-Strickjacke, ist eher etwas für Holzfällertypen, die gerne Blockflöte spielen und sind nicht in einer uniformen Bürowelt bewegen.
Egal, ob rustikal oder elegant - Jeroen van Rooijen findet: «Eine gute Strickjacke ist wie der Lieblingssong am Radio: Beide sollen uns wohlig umhüllen und warm geben».
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