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Donnerstag, 17.3.2011

DRS 3 Stil-Tipp: Wie man mit Fashion-Tricks 5 Kilo los wird

Die Frühlingsgarderobe bringt in vielen Fällen ein Problem an den Tagen, das auf die lange Bank geschoben wurde: Den Winterspeck. Doch die Mode steht hilfreich zur Seite, um fünf der überschüssigsten Kilos zu kaschieren.

Ja, es gibt sie, die weniger extravaganten Wege, Rundungen elegant zu verhüllen. Nicht, dass wir etwas gegen Sängerin Beth Dittos Style hätten - hier an einer Modeschau von Jean-Paul Gaultier in Paris. (reuters)

Die radikalste Massnahme ist, den Kulturkreis zu wechseln. Unter Djellabas und Kaftans lässt sich mehr als nur ein einzelnes Fettröllchen verstecken! Auch der weich drapierte indische Sari ist eine figuroptimierende  und variable Kleidung.

Das Erfolgsrezept Tunika war erst der Anfang: Die Mode geht weiter in diese Richtung, sie wird weiter und gnädiger, und schaut für den Sommer viel von diesen exotischen Schlankmachern ab.

Ehrlichkeit bei der Wahl der Grösse
Wer lieber bei Jeans und T-Shirt bleibt, der sollte so ehrlich sein, die richtige Grösse zu tragen. Zu enge Kleider sind die schonungsloseste Art, Übergewicht offen zu legen. Wenn es nicht spannt und kneift, sieht man nicht nur besser aus, sondern fühlt sich auch wohler. Wenn eine Jeans gut sitzt, ist auch Hintern in Grösse 42 sexy.

Schlankmacher sind Kleidungsstücke, welche die Silhouette strecken und die vertikale Linie betonen. Das sind etwa V-Ausschnitte oder längere Oberteile. Gut sind auch Layerings, bei denen man weichere Sachen über eine körpernahe Schicht aus Jersey zieht. Und natürlich hohe Absätze - sie machen länger, bringen Spannung in die Figur und lassen einen selbstbewusster und sexyer wirken.

Geschickt kaschiert - und sexy
Es geht darum, Problemzonen geschickt zu kaschieren und jene Körperpartien, die sexy sind, zu akzentuieren. Wer weiche Oberarme hat, sollte nicht die kürzesten Ärmelchen oder Tanktops tragen. Wer eine weiche Mitte hat, der sollte nicht gerade die stark taillierten Shirts oder Blusen wählen. Dafür sollten Frauen, die etwas mehr Busen haben, diesen selbstbewusst in Szene setzen.

Bei Kleidern sind in Etagen gelegte Falten oder Volants hilfreich. Eine Schleife in der Taille kann ein guter Blickfang sein. Auch etwas höher gesetzte, so genannte Empire-Taille knapp unter dem Busen ist chic. Dadurch wird die Silhouette gestreckt, die Brust dramatischer dargestellt und die Weite des Kleides fällt locker über Taille und Hüfte.

Schwierig: Muster, Querstreifen
Querstreifen, die modisch gerade sehr propagiert werden, sind ebenso mit Vorsicht zu geniessen wie grosse, grafische Muster. Dafür ist man mit schimmernden Stoffen, die das Licht reflektieren, gut bedient.

Der schmale Stiftrock braucht sogar ein bisschen extra Kurven: Sehr dünne Frauen sehen darin aus wie Klappergestelle! Ein runder Hintern kann im schmalen Rock supersexy aussehen, ein runder Bauch allerdings nicht.

Da greift man besser zu den technischen Helferlein in Form von Slimming-Unterziehern oder Body Shapers. Diese formende Unterwäsche mit nahtloser Kompressionstechnologie gibt es als Shirts, Hosen, Bodys, Strumpfhosen oder sogar als Ganzkörpermodelle, und auch formende Unterwäsche für Männer ist inzwischen auf dem Markt. (jvr)

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