Uf u dervo: «Alpenkranz Uri» - auf alpiner Wandertour
Nichts für schwache Nerven: DRS 3-Reiseexperte Dres Balmer auf der Salbit-Hängebrücke.
Die «Aplenkranz Uri» besteht aus 38 Verbindungsetappen von Hütte zu Hütte, die auf dem Terrain markiert und in einem handlichen Führer beschrieben sind.
23 Etappen sind klassiert als sportliche Bergwanderwege, die restlichen 15 sind sogar anspruchsvolle alpine Routen, die, immer markiert, aber oft weglos über steile Schneefelder oder durch Geröllzonen führen, bei denen man zur Fortbewegung hie und da alle Viere braucht.
Für unfitte Wanderer ein Graus
Wanderinnen und Wanderer müssen auf diesen Etappen fit und schwindelfrei sein, stellenweise werden sie sich mit den beiden Karabinern eines Klettersteig-«Gstältlis» am Fixseil sichern.
DRS 3-Reiseexperte Dres Balmer hat vom «Alpenkranz Uri» einen dreitägigen Abschnitt ausgewählt. Darin ist zwischen Voralp- und Salbithütte eine Art Schlüsselstelle, ein schwieriges Couloir mit dem zutreffenden Namen «Stotzig Chälä», über welches im Herbst 2009 eine Hängebrücke gebaut und vor drei Wochen eingeweiht worden ist.
Schwindelfrei sein, ist auch Vorraussetzung
Die schaukelnde Sensation ist 90 Meter lang und schwingt sich in einer Höhe bis zu 122 Meter über das Couloir. Elsbeth Flüeler kritisiert in «Wildernews» vom Sommer 2010 die massentouristische Mode von Hängebrücken in den Schweizer Alpen, und Thomas Widmer befürchtet in «Der Bund» vom 20. Mai 2010, dass die Alpen so teilweise zum Abenteuer- und Nervenkitzel-Spielplatz verkommen. Ab besten man bildet vor Ort seine eigene Meinung.
Alle Infos findet ihr auch im Merkblatt.
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