Kunst und Heinzen in St. Antönien
Eines der ausgestelten Werke: «Auf die Sonne Wartende» von Käthi Shtraus-Valär steht am Partnunsee. (©F. von Niederhäusern)
In St. Antönien findet dieses Jahr der Heinzensommer statt - damit wollen die Verantwortlichen an den eigentümlichen Heuständer, der aussieht wie ein Kreuz mit drei Querbalken, erinnern. Denn in Sachen Heinzen in der Schweiz nimmt St. Antönien eine Pionierrolle ein.
Bereits 1740 taucht die praktische Erfindung zum ersten Mal in den Analen der Gemeinde auf - das ist sehr früh, vor allem, wenn man bedenkt, dass die praktische Einrichtung in der übrigen Schweiz erst vor gut 100 Jahren Fuss fassen konnte und bereits 60 Jahre später schon wieder der modernen Technik weichen musste.
Dieser Erfindung widmet die Prättigauer Gemeinde dieses Jahr ihren Sommer: Am Strassenrand und im Talmuseum erfährt man Kulturelles und Geschichtliches zum Thema und über die ganze Gemeinde kann man die modernen Kunstwerke der Künstler und der Künstlerinnen aus der Region bewundern. Die Oeuvres sind zwar nicht alle gleich gut gelungen, aber sie verkürzen einem die Wanderung hoch zum romantischen Partnunsee auf jeden Fall.
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