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Das DRS 3 Jahreshoroskop 2012

Nachdem der deutsche Regisseur Roland Emmerich im November 2009 seinen Weltuntergangsfilm „2012" präsentierte und in der Folge immer mehr Bücher und Medien über das 2012 bevorstehende Ende des Maya-Kalenders berichteten, wird dem neuen Jahr mit besonderer Spannung entgegengesehen. Auch aus astrologischer Sicht ist die aktuelle Zeit eine aussergewöhnliche.

(Marcel Studer)

von Monica Kissling alias Madame Etoile

Ein besonderes Jahr
Die Phase mit besonders markanten Konstellationen umfasst jedoch einen längeren Zeitraum, nämlich die Jahre 2008 bis 2015. Für diesen Zeitraum erwarten die Astrologen machtvolle globale Umwälzungen, grössere Wirtschaftskrisen und damit einhergehend soziale Unruhen in weiten Teilen der Welt.

Neues Bewusstsein
Leider werden in Zeiten grosser Umwälzungen oft Endzeitvisionen verbreitet. Tatsächlich geht es beim Maya-Kalender aber nicht um das Ende der Welt, sondern um das Ende einer Aera. Für viele Mayas ist die Tatsache, dass der Kalender in eine neue Zählung geht, ein Zeichen der Hoffnung. Auch als Astrologin verbinde ich die aktuellen Umbruchs-Konstellationen mit der Hoffnung auf eine Zeit, in der sich neue Werte etablieren können.

Aus astrologischer Sicht geht es um einen Wandel des Bewusstseins: Unser Weltbild, unsere Wertvorstellungen und unsere Lebensführung werden sich in den kommenden Jahren wohl grundlegend verändern müssen - dahingehend, dass wir unserem Planeten und uns selber wieder mehr Sorge tragen.

Den Wandel mitgestalten
Auf globaler Ebene ist der aktuelle Wandlungsprozess aber tatsächlich kein Spaziergang, sondern geht mit einer drohenden Wirtschaftskrise, mit zunehmenden politischen Spannungen und Umweltproblemen einher. Das sorgt für Verunsicherung. Die Herausforderung wird sein, den Entwicklungen mit Mut, Offenheit und Kreativität statt mit Angst zu begegnen.

Wenn sich bisher sichere Strukturen auflösen, ist Eigenverantwortung gefragt. Der einzelne Mensch wird in Zukunft viel stärker auf sich selber gestellt sein: Er wird mehr Verantwortung, gleichzeitig aber auch mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben.

Fehlentwicklungen korrigieren
Das Jahr 2012 ist aus astrologischer Sicht nicht das kritischste Jahr innerhalb des markanten Zeitfensters von 2008 bis 2015. Vielmehr setzt sich der beschleunigte globale Wandlungsprozess fort, der mit der Bankenkrise 2008 seinen Anfang nahm und sich seit 2011 im Problem der steigenden Staatschulden, der Krise im Euroraum, aber auch den Revolutionen in den arabischen Ländern manifestiert.

Im ersten Halbjahr 2012  gibt es verschiedene Konstellationen, die auf Rückschläge hindeuten. So dürften sich Schwachstellen bei getroffenen Vereinbarungen zeigen und einige  Projekte sogar scheitern. Im ersten Halbjahr werden wir wohl oft damit beschäftigt sein, Fehlentwicklungen zu korrigieren und Projekte neu aufzugleisen.

Unsicherheitsfaktoren
An den Schalthebeln der Macht werden wir im ersten Halbjahr oft hilflose Akteure sehen, die sich nicht zu tragfähigen Lösungen durchringen können. In der Folge dürfte das Vertrauen in viele Institutionen schwinden und die Glaubwürdigkeit verschiedener Persönlichkeiten in Frage gestellt werden. Die Konstellationen signalisieren Verunsicherung und Ratlosigkeit, was vor allem auch für die Finanzmärkte problematisch ist. Besonders kritische Phasen für die Finanzmärkte gibt es im Zeitraum von Mitte März bis Anfang Juli, wobei die Rückläufigkeit der Venus mit Beginn am 15. Mai besonders zu beachten ist: sie deutet auf Verunsicherung an den Finanzmärkten, Rückschläge und  Verluste.

Im ersten Quartal bringt der rückläufige Mars zudem ein erhöhtes Konfliktpotenzial. Im Weltgeschehen könnten nun alte Konflikte erneut aufflammen und bestehende Konflikte sich verschärfen. Die 2. Jahreshälfte ist sowohl spannungsfreier als auch dynamischer, und im letzten Quartal sind schliesslich in Politik und Wirtschaft verbindliche und tragfähige Lösungen möglich.

Krise im Euro-Raum
Die kritische Konstellation  von Uranus und Pluto bedeutet für den Euro-Raum in den Jahren bis 2015: Alarmstufe rot! Angesichts der steigenden Staatsschulden steigt der Druck, und eine Lösung ist nicht ohne einschneidende Reformen möglich. Die dringend notwendigen Reformen drohen aber zunächst - wie bereits in der jüngeren Vergangenheit - an nicht zu vereinbarenden Interessen und gegensätzlichen Strategien zur Krisenbewältigung scheitern, während der fehlende Sparwille beim Volk zu grösseren sozialen Unruhen, auch in Europa, führen könnte.

Das erste Halbjahr lässt bezüglich einer Lösung der Eurokrise nicht viel Konkretes erwarten - im Gegenteil: Rückschläge und Konflikte dürften tragfähige Lösungen behindern. Der Reformprozess im Euro-Raum dürfte bis ins zweite Halbjahr 2015 dauern und 2013 in die kritischste Phase gelangen.

Die Schweiz unter einem guten Stern
Global gesehen beginnt erst 2020 ein neuer „aufsteigender" Wirtschaftszyklus. Bis dahin stehen grössere Bereinigungsprozesse an, wobei das kritischste Zeitfenster von 2012 bis 2015 dauert.

Besonders erfreulich ist aber, dass die Sterne für die Schweiz sehr günstig stehen. Die wirtschaftliche Lage ist angesichts der europäischen Schuldenkrise zwar herausfordernd, doch alle Zeichen deuten darauf hin, dass die Schweiz die Krise sehr gut meistern wird. Dämpfende Konstellationen für die Wirtschaft gibt es vor allem von Dezember 2011 bis März 2012, mit schwachem Ausläufer im September 2012. Im März könnte es zudem nochmals grössere zu Währungsturbulenzen kommen, die ein erneutes Eingreifen der Schweizer Nationalbank erfordern. Wenn, dann dürfte die Intervention jedoch erfolgreich sein.

Im Mai, insbesondere in der zweiten Monatshälfte, könnte es zu einer grösseren Verunsicherung an den globalen Finanzmärkten kommen, die auch die Schweiz tangiert. Der Mai ist für unser Land auch im Hinblick auf Steuerabkommen mit Ländern wie USA, Deutschland, Grossbritannien, schwierig. Konstruktive Lösungen dürften aber auch hier gefunden werden. Für das zweite Halbjahr zeigen sich im Schweizer Horoskop positive Impulse für die Exportwirtschaft, und die längerfristige Perspektive ist sogar noch günstiger: Ab Sommer 2013 und insbesondere 2014 stehen die Zeichen auf Innovation und Wachstum.

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Kommentare zu diesem Artikel:


Donnerstag, 12.1.2012, 00.41 Uhr: Bea Schmid via Facebook

.....mi Tipp: Ende des Heuschnuppens-juhuuuuuuuuu....es werde Frühling!!!...


Mittwoch, 4.1.2012, 23.51 Uhr: Alex Fehr via Facebook

@ Tanja: Viele Unzufriedene Menschen sind nicht selber schuld. Das hat nichts mit "an sich selber arbeiten" zu tun. Wir leben nicht in einer Zeit, bei der Zufriedenheit selbstverständlich ist.


Dienstag, 3.1.2012, 08.26 Uhr: Verena Stocker via Facebook

Danke für den Hinweis.


Dienstag, 3.1.2012, 08.00 Uhr: DRS 3 via Facebook

Liebe Verena Stocker - gibts alles hier zum Nachlesen. http://www.drs3.ch/www/de/drs3/themen/leben-heute/die-sterne/314627.das-... ^martin


Montag, 2.1.2012, 18.34 Uhr: Verena Stocker via Facebook

Habe sie leider verpasst. Gibt es eine Wiederholung?


Montag, 2.1.2012, 13.27 Uhr: Christian Simunic via Facebook

Lüüt wo a sottigem Züüg festhaltet und ihres ganza Leba a dem orientiered, sind eifach gseit; z'fuul zum selber denka ! s'Leba isch da, wo jeda Einzelni vo üs, drus macht ! Ganz eifach ! Selber apacka isch d'Devise !


Montag, 2.1.2012, 13.05 Uhr: Chnüpf Spächt via Facebook

Sorry aber s gaht da gar nöd um die madame.. Händer mal chli gschicht studiert? Us irgen eme grund änded die kaländer wo vor tusige vo jahre vo ,,vo eus als primitivi völker bezeichnete, uriwohner hergstellt worde sind.. Interessant au das die völker am entgegegsetzte ändi vode wält gläbt händ und uf di glich ziit chömed.. Ich glaub nöd das d wält undergaht aber ich finds wahnsinnig interessant was die händ chönne! das völker ohni technik eus eifach immerna einiges vorus händ, mir sind eifach nur ängstirnig, reged eus über e madame im radio uf, oder schimpfed über wältundergangsmärli.. Ziehnd eu mal s bild vom aztekische kaländer ine und stuned chli anstatt nur z schimpfe!!!


Montag, 2.1.2012, 12.58 Uhr: Dominic Kurz via Facebook

Dreimalhoch für dr Tom. Er chan ja nix defür isch ja au "nur" Moderator.. also löhnd en en rueh :-) Zudem gaht dWält nur under bi dene Mensche und ebe genau well vill Mensche glaube dass dWelt untergaht... dSunne gaht ja all Tag under und trotzdem chunnt sie immer wieder...


Montag, 2.1.2012, 12.18 Uhr: Carmen Britt via Facebook

Ach kömmend doch... i finde d'Madame Etoile unterhaltsam... Ma muass eh nit immer alles grad glauba, bin aber trotzdem gspannt, wia mis Liabesleba als Zwilling im 2012 wird... Uf jeda Fall bitte nit drängla, sondern schön in Reih & Glied hinta astoh... ;o)


Montag, 2.1.2012, 12.12 Uhr: Tanja Hintermann via Facebook

na ja... das hat was. Aber grundsätzlich gibt es einfach unzufriedene Menschen, und die wollen wir weder bei Social Media noch in unserem Privatleben. Jene Menschen müssen einfach an sich selber arbeiten, an sich selber Dampf ablassen. Aber eben... wir nehmen es gelassen hin und starten friedlich ins neue Jahr. Have a good day lieber Tom!


Montag, 2.1.2012, 12.09 Uhr: Tom Gisler via Facebook

Danke beschtens. Und wenn Facebook nur drum eine gute Sache ist, weil man hier Dampf ablassen kann, bevor man sich an seinen Liebsten abreagiert, hat Social Media schon gewonnen...


Montag, 2.1.2012, 12.06 Uhr: Tanja Hintermann via Facebook

also mir hät das Nutellabrötli grauehaft guät tha... so agressivi Type mached mir jetzt grad gar kei Iidruck, und wott mi gar nöd druff iilah. Ich säge nume: Airolo - Göschenen, sprich bim einte Ohr ine, bim andere use. Allne än FRIEDLICHE Tag, bsunders Dir Tom Gisler, wod schaffe muäsch.


Montag, 2.1.2012, 11.49 Uhr: Monika Weber via Facebook

...i gloub das hani vori gmeint, mit aggressivität und intoleranz.............


Montag, 2.1.2012, 11.44 Uhr: Marco Donmax Egelhofer via Facebook

schau hier... :) https://apps.facebook.com/waslosam/


Montag, 2.1.2012, 11.35 Uhr: Annatina Reinhard via Facebook

Da hät eine schampar vill Astand.. Isch dis Jahreshoroskop so dermasse schlächt gsi dassd so agressiv und respäktlos redsch?! Bi dir liits nöd ade Sterne wän käs guets Jahr häsch.. Stell doch eifach dä Radio ab statt so zrede..


Montag, 2.1.2012, 11.27 Uhr: Tanja Hintermann via Facebook

Dä Leu isch ganz guät unterwägs und hät sehr äs erfolgriichs Jahr. Ja halleluja! Da bini aber scho no froh. Rauuuurrrrr chrrrrrr :-)


Montag, 2.1.2012, 11.07 Uhr: Stefan Imhof via Facebook

Agressivität, Intolleranz und Angst liegen in der Luft seit es Menschen gibt, dass ist doch nichts Neues. Horoskope sind nicht die Tinte wert mit denen sie geschrieben wurden. Fast- Weltuntergänge gibt es jedes Jahr, die Tsunamikatastrophe in Thailand, das Beben von Haiiti, Fukushima, etc etc. Für alle die bei diesen Katastrophen ihr Leben verlohren haben, IST die Welt untergegangen.


Montag, 2.1.2012, 10.58 Uhr: Monika Weber via Facebook

ob itz astrologie oder nid, die prophezeiig finge ig gar nid so übu! Luegt me d wäut chli mit offnige ouge a, wird me schnäu merke dass mer effektiv imne wandu si! Äs isch aggressivität, intoleranz, angst, etc i dr luft u d mönschheit weiss äuä mängisch gar nüm wie blöd dass sie wei tue (man schaue all diese jahresrückblicke..) u de isch logisch, dass all die negative verhautenswiise nationali u globali uswürkige hei. Äs fot bi jedem einzelne a, dass es nid so usechuunt wies prophezeit wird. (ah ja, und we dr maya kalender uslouft, heisst das noni, dass d wäut unger geit! :-) )


Montag, 2.1.2012, 10.51 Uhr: Christian Sutter via Facebook

Oder wie Madame Etoile am Sylvester gesagt hat: "es ist sicher gut wenn man diese Tage flexibel ist. Und dem Partner genügend Raum lässt." danke für den Tipp, liebe Sterne.


Montag, 2.1.2012, 10.49 Uhr: Denis Maksutaj via Facebook

Nee mein Arbeitsvertrag ist unbefristet...


Montag, 2.1.2012, 10.48 Uhr: Heidi Fankhauser-Ziegler via Facebook

Ig finde das hokuspokus wie üsi wuche söu wärde au schrecklech.so wie ir schwizer illustrierte änds johr.s ganze heftli vou horoskop.schlimm.schad fürs heftli und die verschwändeti sendezit.


Montag, 2.1.2012, 10.35 Uhr: Stefan Imhof via Facebook

Bemerkenswert sind die sprachlichen Formulierungen von Frau Kissling, in etwa in der Art von: Kräht der Hahn auf dem Mist ändert das Wetter (oder hier die Zukunft) oder es bleibt wie es ist. Sprich: Wie immer nichts Konkretes in leere Worthülsen formuliert, wie es alle Astrologen gemein haben. Hand aufs Herz, jeder will doch das seine Zukunft toll, erfolgreich und schön wird. Glück, Gesundheit und Reichtum, dass ist das was die Astrologen uns vorhersagen sollen. Oder habt ihr schon mal einen Astrologen erlebt, der euch Unglück, Krankheit, Unfälle und Tod vorhersagt? Wer würde den jemals wieder konsultieren? Also: Es kommt alles so wie es kommt und es gibt dabei kein Entkommen :-) Machts wie es Tanja Hintermann oben so treffend treffen formuliert hat.


Montag, 2.1.2012, 10.34 Uhr: Dieter Recher via Facebook

Ausser Mike Shiva kann das niemand wissen. Wenn Madame Etoile genug Geld hat, kann sie dem einmal anlüten und fragen.


Montag, 2.1.2012, 10.29 Uhr: Tom Gisler via Facebook

Das reicht noch für ein paar Nutellabröter bis der Maya-Kaländer an seine Grenzen stösst und vom christlichen Fundi Niveau sind wir dann doch noch ein Stück entfernt :-) So jung das Jahr und schon so angriffig? Das stimmt mich zuversichtlich...


Montag, 2.1.2012, 10.22 Uhr: Thomas Gubser via Facebook

Die einzige Sendung, wo ich regelmässig den Sender wechsle, ist diejenige mit dieser komischen Madame. Glaubt die wirklich an diesen ganzen Hokus-Pokus?


Montag, 2.1.2012, 10.13 Uhr: Tanja Hintermann via Facebook

Huere dumme Hafechäs! Da ghat gar nix unter. Drunter und drüber wirds 2012 gha, wiä jedes andere Jahr au. Und wänns eso wär, dänn chammer sich glaubs schlächt druff vorbereite. Eifach JEDE Tag so läbe wiä wänns dä letscht wär, das isch nöd eifach, aber am gschiidschte. So. Punkt. Und jetzt gits äs Nutellabrot, chönnt ja s'letschte si... :-)


Montag, 2.1.2012, 10.05 Uhr: Peter Adler via Facebook

Schade dass ihr die falschen fragen auf einem christlichen Fundi Niveau stellt.


Montag, 2.1.2012, 09.48 Uhr: Mi Shu via Facebook

bei der madame geht die welt jeden montag unter....


Montag, 2.1.2012, 09.27 Uhr: René Hofmann via Facebook

Der Weltuntergang wurde bereits verschoben. Vom 21. auf den 23.12.2012 Warum? Damit die ganzen Endzeitpropheten das Weihnachtsgeschäft noch mitnehmen können. ;-)

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