Das DRS 3 Jahreshoroskop 2012
(Marcel Studer)
von Monica Kissling alias Madame Etoile
Ein besonderes Jahr
Die Phase mit besonders markanten Konstellationen umfasst jedoch einen längeren Zeitraum, nämlich die Jahre 2008 bis 2015. Für diesen Zeitraum erwarten die Astrologen machtvolle globale Umwälzungen, grössere Wirtschaftskrisen und damit einhergehend soziale Unruhen in weiten Teilen der Welt.
Neues Bewusstsein
Leider werden in Zeiten grosser Umwälzungen oft Endzeitvisionen verbreitet. Tatsächlich geht es beim Maya-Kalender aber nicht um das Ende der Welt, sondern um das Ende einer Aera. Für viele Mayas ist die Tatsache, dass der Kalender in eine neue Zählung geht, ein Zeichen der Hoffnung. Auch als Astrologin verbinde ich die aktuellen Umbruchs-Konstellationen mit der Hoffnung auf eine Zeit, in der sich neue Werte etablieren können.
Aus astrologischer Sicht geht es um einen Wandel des Bewusstseins: Unser Weltbild, unsere Wertvorstellungen und unsere Lebensführung werden sich in den kommenden Jahren wohl grundlegend verändern müssen - dahingehend, dass wir unserem Planeten und uns selber wieder mehr Sorge tragen.
Den Wandel mitgestalten
Auf globaler Ebene ist der aktuelle Wandlungsprozess aber tatsächlich kein Spaziergang, sondern geht mit einer drohenden Wirtschaftskrise, mit zunehmenden politischen Spannungen und Umweltproblemen einher. Das sorgt für Verunsicherung. Die Herausforderung wird sein, den Entwicklungen mit Mut, Offenheit und Kreativität statt mit Angst zu begegnen.
Wenn sich bisher sichere Strukturen auflösen, ist Eigenverantwortung gefragt. Der einzelne Mensch wird in Zukunft viel stärker auf sich selber gestellt sein: Er wird mehr Verantwortung, gleichzeitig aber auch mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben.
Fehlentwicklungen korrigieren
Das Jahr 2012 ist aus astrologischer Sicht nicht das kritischste Jahr innerhalb des markanten Zeitfensters von 2008 bis 2015. Vielmehr setzt sich der beschleunigte globale Wandlungsprozess fort, der mit der Bankenkrise 2008 seinen Anfang nahm und sich seit 2011 im Problem der steigenden Staatschulden, der Krise im Euroraum, aber auch den Revolutionen in den arabischen Ländern manifestiert.
Im ersten Halbjahr 2012 gibt es verschiedene Konstellationen, die auf Rückschläge hindeuten. So dürften sich Schwachstellen bei getroffenen Vereinbarungen zeigen und einige Projekte sogar scheitern. Im ersten Halbjahr werden wir wohl oft damit beschäftigt sein, Fehlentwicklungen zu korrigieren und Projekte neu aufzugleisen.
Unsicherheitsfaktoren
An den Schalthebeln der Macht werden wir im ersten Halbjahr oft hilflose Akteure sehen, die sich nicht zu tragfähigen Lösungen durchringen können. In der Folge dürfte das Vertrauen in viele Institutionen schwinden und die Glaubwürdigkeit verschiedener Persönlichkeiten in Frage gestellt werden. Die Konstellationen signalisieren Verunsicherung und Ratlosigkeit, was vor allem auch für die Finanzmärkte problematisch ist. Besonders kritische Phasen für die Finanzmärkte gibt es im Zeitraum von Mitte März bis Anfang Juli, wobei die Rückläufigkeit der Venus mit Beginn am 15. Mai besonders zu beachten ist: sie deutet auf Verunsicherung an den Finanzmärkten, Rückschläge und Verluste.
Im ersten Quartal bringt der rückläufige Mars zudem ein erhöhtes Konfliktpotenzial. Im Weltgeschehen könnten nun alte Konflikte erneut aufflammen und bestehende Konflikte sich verschärfen. Die 2. Jahreshälfte ist sowohl spannungsfreier als auch dynamischer, und im letzten Quartal sind schliesslich in Politik und Wirtschaft verbindliche und tragfähige Lösungen möglich.
Krise im Euro-Raum
Die kritische Konstellation von Uranus und Pluto bedeutet für den Euro-Raum in den Jahren bis 2015: Alarmstufe rot! Angesichts der steigenden Staatsschulden steigt der Druck, und eine Lösung ist nicht ohne einschneidende Reformen möglich. Die dringend notwendigen Reformen drohen aber zunächst - wie bereits in der jüngeren Vergangenheit - an nicht zu vereinbarenden Interessen und gegensätzlichen Strategien zur Krisenbewältigung scheitern, während der fehlende Sparwille beim Volk zu grösseren sozialen Unruhen, auch in Europa, führen könnte.
Das erste Halbjahr lässt bezüglich einer Lösung der Eurokrise nicht viel Konkretes erwarten - im Gegenteil: Rückschläge und Konflikte dürften tragfähige Lösungen behindern. Der Reformprozess im Euro-Raum dürfte bis ins zweite Halbjahr 2015 dauern und 2013 in die kritischste Phase gelangen.
Die Schweiz unter einem guten Stern
Global gesehen beginnt erst 2020 ein neuer „aufsteigender" Wirtschaftszyklus. Bis dahin stehen grössere Bereinigungsprozesse an, wobei das kritischste Zeitfenster von 2012 bis 2015 dauert.
Besonders erfreulich ist aber, dass die Sterne für die Schweiz sehr günstig stehen. Die wirtschaftliche Lage ist angesichts der europäischen Schuldenkrise zwar herausfordernd, doch alle Zeichen deuten darauf hin, dass die Schweiz die Krise sehr gut meistern wird. Dämpfende Konstellationen für die Wirtschaft gibt es vor allem von Dezember 2011 bis März 2012, mit schwachem Ausläufer im September 2012. Im März könnte es zudem nochmals grössere zu Währungsturbulenzen kommen, die ein erneutes Eingreifen der Schweizer Nationalbank erfordern. Wenn, dann dürfte die Intervention jedoch erfolgreich sein.
Im Mai, insbesondere in der zweiten Monatshälfte, könnte es zu einer grösseren Verunsicherung an den globalen Finanzmärkten kommen, die auch die Schweiz tangiert. Der Mai ist für unser Land auch im Hinblick auf Steuerabkommen mit Ländern wie USA, Deutschland, Grossbritannien, schwierig. Konstruktive Lösungen dürften aber auch hier gefunden werden. Für das zweite Halbjahr zeigen sich im Schweizer Horoskop positive Impulse für die Exportwirtschaft, und die längerfristige Perspektive ist sogar noch günstiger: Ab Sommer 2013 und insbesondere 2014 stehen die Zeichen auf Innovation und Wachstum.

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